Netzwerkkonfiguration für die ReelBox-Produktserie

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Netzwerkkonfiguration der ReelBox
Netzwerkkabel.png

Netzwerkkonfiguration für die ReelBox Produktserie

Grundwissen - VLAN nach IEEE 802.1q

Einleitung

VLAN (Virtuell LAN) erlaubt die Abgrenzung verschiedener Netzwerkgeräte voneinander obwohl sie im physisch selben Netzwerk angeschlossen sind. Es gibt/gab verschiedene Techniken um das Netzwerk in verschiedene Bereiche aufzuteilen. Zum Teil waren sind diese Verfahren von Hersteller zu Hersteller sehr verschieden. Hier geht es nur um VLAN nach IEEE 802.1q. Diese genormte Technik erlaubt auch eine Kombination von Geräten verschiedener Hersteller.

In dieser Anleitung geht es nun weniger darum die Technik zu erklären, sondern mehr um das Verständnis welche Einstellungen notwendig sind um ein Netzwerk mit zwei oder mehreren VLANs zu konfigurieren. Die Beschreibung der Parameter bzw. Optionen kann aber bei den diversen Herstellern sehr verschieden sein. Der eine Hersteller "excluded" einen Port von einem bestimmten VLAN, der andere definiert dieses VLAN nicht auf dem relevanten Port und der nächste sagt "not a member". Es kommt häufig auf die Betrachtungsweise der Hersteller der Netzwerkswitche an.

Beschreibung

Die Kommunikation bzw. der Datenverkehr zwischen den Endgeräten findet über Pakete statt die einen Ethernet- und Daten-Teil haben. Mit der Norm IEEE 802.1q wurde diesem Ethernetteil, auch Ethernet-Frame genannt, zwei Bytes (16 Bits) hinzugefügt, in denen sich auch der sog. VLAN-ID befindet. Sind diese zwei Bytes in einem Ethernet-Frame, so ist dieser "tagged", d.h. er ist einem VLAN zugeordnet.

Daraus ergibt sich folgendes:

  • Tagged Pakete sind einem VLAN zugeordnet,
  • Untagged Pakete sind keinem VLAN zugeordnet.


Innerhalb eines Netzwerkes in dem z.B. mehrere VLANs definiert sind, kann es also Pakete geben, die "tagged" oder "untagged" sind. Wird in einem Ethernet-Switch VLAN nach IEEE 802.1q aktiviert so müssen innerhalb des Switches alle Pakete eine Zuordnung zu einem VLAN haben, d.h. sie sind "tagged". Um die Vorgänge zu verstehen sind zuerst einige Begriffe bzw. Regeln zu klären.

  1. VLAN-ID ist die Kennung die ein VLAN von einem anderen unterscheidet. Es ist eine Zahl zwischen 1 und 4096.
  2. "Tagged" heist, dass die Pakete eine VLAN-ID enthalten.
  3. "Untagged" bedeutet, dass die Pakete keinem VLAN zugeordnet sind.
  4. Wenn ein nicht getaggtes Packet in einen Port kommt, so wird es automatisch mit der default VLAN-ID des Ports getaggt und an die Ports die diesem VLAN zugewiesen sind, weitergereicht.
  5. Wenn ein "Tagged" Paket in den Port kommt, so wird der VLAN-ID dieses Paketes nicht verändert, d.h. der default VLAN-ID des Ports spielt keine Rolle.
  6. Wenn ein getaggtes Paket in einen Port kommt dem das VLAN nicht zugewiesen wurde, so wird dieses verworfen.
  7. Wenn ein getaggtes Paket in einen Port kommt dem dieses VLAN zugewiesen wurde, so wird das Paket an alle Ports die zu diesem VLAN gehören, weitergereicht.
  8. Pakete die den Ethernetswitch verlassen, sind entwerder "tagged" oder "untagged", abhängig von der Einstellung des VLANs für den betroffenen Port. Bei der Einstellung "Untagged" werden der VLAN-ID Tag entfernt. Umgekehrt behält das Paket den VLAN-ID bei der Einstellung "Tagged". Pakete ohne "Tag" werden mit dem default VLAN-ID des Ports (PVID - Port VLAN-ID) getaggt.


Was passiert nun in einem nach IEEE 802.1q VLAN fähigen 8 Port Ethernet-Switch?

  • Zuerst muss VLAN nach IEEE 802.1q aktiviert werden.
  • Die zu benutzenden VLANs (VLAN-ID) müssen definiert werden. Sie können aufsteigende Zahlenreihen (1, 2, 3, etc.) aber auch frei wählbare Zahlen (1, 10, 11, 23, etc.) sein.
  • Jedem physischen Ports wird nun einer der vorher definierten VLAN-IDs zugewiesen. Diesen VLAN-ID erhalten einkommende "untagged" Pakete. Das heist jeder Port kann nur einen sog. default VLAN-ID haben. Gleichzeitig ist das Paket dann nicht mehr "untagged" sonder "tagged".
  • Den einzelen Ports werden danach ein oder mehrere VLAN zugeordnet. Über jeden Port können also Pakete mit unterschiedlichen VLAN-IDs geleitet werden.
  • Jetzt wird das Verhaltenen jedes Ports in Bezug auf auf jedes zugeordnete VLAN definiert.
  • Tagged - der VLAN-ID des Paketes wird beim Verlassen des Ports nicht entfernt.
  • Untagged - der VLAN-ID des Paketes wird beim Verlassen des Ports entfernt.
  • Je nach Hersteller gibt es nun noch "excluded", d.h. dieses VLAN ist auf diesem physischen Port nicht aktiv, oder es gibt eine Einstellung die aus einem Leerzeichen besteht. Dieses Leerzeichen ist gleichbedeutent zu "excluded".


Weiter kommt es nun darauf an ob die angeschlossenen Geräte sog. "Tagged VLAN" beherschen und mit der VLAN-ID in den Paketen etwas anfangen kann. Ein PC z.B. wird normalerweise mit einem getaggten Ethernet-Paket nichts anfangen können. Er versteht den Ethernet-Frame nicht und wird das ganze Paket verwerfen. Pakete die kein VLAN Tag enthalten werden aber akzeptiert. Deshalb müssen alle Pakete die einen Port zu einem nicht "Tagged-VLAN" fähigen Gerät verlassen, untagged werden. Andererseits gibt es aber Geräte, dazu gehören auch weitere Switche, die "Tagged-VLAN" fähig sind. Für diese darf aber der VLAN-ID aus dem Ethernet-Frame nicht entfernt werden.

Beispiele

Um das besser zu verstehen zwei Beispiele. Natürlich mit RMM Boxen. Die Daten die hier bewegt werden betreffen einmal die Kommunikation mit dem NetCeiver (TV-Streams). Für diese Daten wird das IPV6 (Internet Protokoll Version 6) benutzt. Gleichzeitig werden diese Pakete als Multicast gesendet. D.h. sie sind nicht mit der Adresse eines bestimmten Empfängers versehen. Damit stehen sie mehreren Empfängern zur Verfügung. Für die Kommunikation mit dem Internet, PCs, einem oder mehreren NAS-Systemen, etc. wird das IPV4 (Internet Protokoll Version 4) im Singlecast verwendet. Singlecast: die Pakete haben alle eine feste Empfängeradresse.

  • In beiden Beispielen wird das VLAN 1 (VLAN-ID = 1) für den Datenverkehr zum Internet, PCs, NAS, etc. verwendet. Darüber läuft auch die Kommunikation aller im Netz befindlichen Geräte.
  • Das VLAN 2 (VLAN-ID = 2) wird für den Datenverkehr des NetCeivers benutzt.


Beispiel 1
Avantgarde (AVG) mit einem NetClient (NCL) verbunden über einen Ethernet Switch mit IEEE 802.1q Unterstützung Wenn an eine AVG mit internem NetCeiver (NVC) ein oder mehrere NCLs über einen Switch angeschlossen werden, muss in der AVG dafür gesorgt werden, dass die Datenpakete des NCVs auch die NCLs erreichen. Der NCV ist über ein kurzes Netzwerkkabel mit der AVG verbunden. Eingangsport der AVG ist der mit SystemIn bezeichnete Anschluss. Für die Software ist das der Port Eth0. Die AVG selbst ist über den Port Eth1 mit dem Switch verbunden. Über diesen Port hat sie Zugang zu dem Netzwerk des Benutzers und evt. auch zum Internet. Um jetzt die Daten des NCVs die auf Eth0 hereinkommen auch auf Eth1 zur Verfügung zu haben muss eine sog. Bridge (Brücke) eingerichtet werden. Zusammen mit der Brücke (zwischen NetCeiver und Eth1) wird für den IPV6 Multicast ein VLAN eingerichtet. Hier im Beispiel wird VLAN 2 verwendet. Die Pakete zum Internet, NAS, PC, etc. bleiben ungetagget. D.h. sie gehören zu diesem Zeitpunkt keinem VLAN an.

             Ethernet Switch mit VLAN nach                  Reel MultiMedia
                     IEEE 802.1q                              Avantgarde
 
           *===============================*          *=========================*
 Port      | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |          |           VDR   |       |
           |-------------------------------|          |  IPV4     IPV6  |  NCV  |
 VLAN-ID   | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |          |   |        |    |       | 
           |-------------------------------|          |   *-Bridge-*    |       |
 VLAN 1    | U | U | U | U | U | U | U | U |          |   |        |    |       |
           |-------------------------------|          |   v        v    |System |             
 VLAN 2    |   |   |   |   |   | T |   | T |          | Eth1      Eth0  |  Out  |
           *=v===v===v===v===v===v===v===v=*          *===v========v====+===v===* 
             |   |   |           |       |                |        |        |                               
             |   |   |           |       *----------------*        *--------*
             |   |   |           |              
             |   |   |           *---------- NetClient
             |   |   *---------------------- NAS
             |   |
             |   *-------------------------- PC
             *------------------------------ zum Router / Internet====Beispiel 2====


Beispiel 2
Beide Pakettypen (IPV6 Multicast und IPV4 Singtlecast) werden nun von Port Eth1 zu dem Ethernetswitch geschickt. Hier erhalten die ungetaggten Pakete den Port VLAN-ID (default VLAN-ID, hier VLAN-ID 1) und werden ann alle diesem VLAN zugeordneten Ports weitergegen. Im Normalfall haben diese Port die Option "Untagged" für dieses VLAN, da die Endgeräte von VLAN nichts verstehen. Beim Verlassen der Ports wird das "Tag" wieder entfernt, damit sie vom Endgerät erkannt und verarbeitet werden können. Die mit dem VLAN-ID 2 getaggten Pakete bleiben beim Eintritt in den Switchport unverändert und werden an die Ports dieses VLANs weitergeleitet. Das sollten in diesem Fall alle Geräte sein die Mit dem NetCeiver Daten austauschen. Also der/die NetClient(s). Durch diese Maßnahme kann der Datenverkehr des VLANs 2 von Ports die nicht zu diesem VLAN gehören ferngehalten werden.

             Ethernet Switch mit VLAN nach                 Reel MultiMedia
                     IEEE 802.1q                              Avantgarde
 
           *===============================*          *=================*  *=======*
 Port      | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |          |           VDR   |  |       |
           |-------------------------------|          |  IPV4     IPV6  |  |  NCV  |
 VLAN-ID   | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 |          |   |        |    |  |       | 
           |-------------------------------|          |   *-Bridge-*    |  |       |
 VLAN 1    | U | U | U | U | U | U |   | U |          |   |        |    |  |       |
           |-------------------------------|          |   v        v    |  |System |             
 VLAN 2    |   |   |   |   |   | T | U | T |          | Eth1      Eth0  |  |  Out  |
           *=v===v===v===v===v===v===v===v=*          *===v========v====*  *===v===* 
             |   |   |           |   |   |                |                    |                               
             |   |   |           |   |   *----------------*                    |
             |   |   |           |   *-----------------------------------------*           
             |   |   |           *---------- NetClient
             |   |   *---------------------- NAS
             |   |
             |   *-------------------------- PC
             *------------------------------ zum Router / Internet

Die gesamte Anleitung wurde aus dem Reel-Multimedia Support-Forum entnommen. Autor ist @Henner. Vielen Dank dafür.


Installationsanleitung und Konfiguration der ReelBox im Netzwerk


Grundlagen:
Getestet wurde mit einem switch von linksys, typ SLM 2005. Dies ist ein 5-port-switch, der aber auch als 8-port erhältlich ist (SLM 2008).

Szenario 1 - Einbindung der ReelBox Avantgarde in das Netwzerk




Die Einbindung der ReelBox Avantgarde als Einzelgerät in das Netzwerk ist in links stehender Anleitung ausführlich wiedergegeben.
Nach Einbindung der Avantgarde in das Netzwerk stehen Ihnen sehr viele Optionen für den Zugriff auf die ReelBox aus dem Netzwerk und für den Zugriff der Avantgarde auf das Internet zur Verfügung.









Szenario 2 - Reel NetClient und ReelBox Avantgarde

Die Konfiguration des Netzwerks bei Einbindung eines Reel NetClient und einer ReelBox Avantgarde sind in folgenden Anleitungen beschrieben:


Szenario 3 - Zwei ReelBox Avantgarde

Anleitung von @Carwasher aus dem Reel-Multimedia Support-Forum

  • die erste ReelBox Avantgarde mit eingebautem NetCeiver, an das Netzwerk angeschlossen über "eth1"
  • die zweite ReelBox Avantgarde ohne NetCeiver, ebenfalls angeschlossen an das Netzwerk über "eth1"


Im Menü der ReelBox Avantgarde ist folgendes einzustellen (Setup > Netzwerkeinstellungen > Ethernet):

Einstellungen Ethernet Szenario1.png



Die im Bild ersichtlichen Einstellungen sind analog auf beiden ReelBox Avantgards zu machen. Die IP-Adresse muss natürlich unterschiedlich sein, beide Boxen müssen sich aber im selben Subnetz befinden. Sobald die Bridge (Netzwerkbrücke) eingeschaltet wird, kommt die Auswahl, auf welchen Port gebridged werden soll und die Settings für VLAN werden sichtbar. VLAN 2-9 ist auswählbar. VLAN 1 ist standardmäßig für den „normalen“ Datenverkehr vorgesehen. Die VLAN-ID muss auf allen im Netz befindlichen Avantgards dieselbe sein.
Hinweis:
DHCP ist hier (Anmerkung von @Carwaher) aus meiner Sicht noch nicht zu empfehlen.
Konfiguration des Switch:

  • Zunächst "Settings" zum VLAN aufrufen.
  • Standardmäßig gibt es hier nur vlan 1. Diesen nehmen wir, um den normalen Datenverkehr zu steuern:


Einstellungen Switch 1.png


In VLAN 1 sind ich alle Ports aktiviert. Man muss ja auch auf die ReelBox Avantgarde per PC zugreifen können.

Einstellungen Switch 2.png


Einstellungen Switch 3.png


Jetzt VLAN 2 anlegen und dort die Ports aktivieren, an denen die Avantgards angeschlossen werden:

Einstellungen Switch 4.png


Die passenden VLAN-Settings müssen genau so aussehen wie in der Anzeige oben. Vor allem ist darauf zu achten, dass die PVID's alle auf „1“ stehen. Die in den Avantgards angelegte VLAN-ID muss mit der auf dem Switch angelegten übereinstimmen.

Szenario 4 - Zwei ReelBox Avantgarde mit einem externen Reel NetCeiver

Anleitung von @Carwasher aus dem Reel-Multimedia Support-Forum

  • NetCeiver extern mit Anschluss an Port 1 des Switches.
  • Zwei ReelBox Avantgarde, alle ohne weitere NetCeiver, ebenfalls angeschlossen an das Netzwerk über "eth1"

Dabei sind genau dieselben Einstellungen auf den Avantgards zu machen wie bei szenario1. Es sind aber zwei Parameter im Switch zu ändern:

Einstellungen Switch 5.png


Wie bereits geschrieben, wird angenommen, dass der externe NetCeiver an Port 1 des Switches angeschlossen ist. Dort ist dann unter VLAN-Settings die "pvid" auf die verwendete VLAN-ID zu setzen (hier die 2):

Einstellungen Switch 6.png


Und unter VLAN 1 sollte der Port, an dem der NetCeiver angeschlossen ist, deaktiviert werden.

Szenario 5 - Externer NetCeiver, Reel NetClient(s) und ReelBox Avantgarde

Erstinbetriebnahme externer NetCeiver - Kurzanleitung

NetCeiver.jpg

Vorwort:
Der externe NetCeiver verfügt über keine direkte Konfigurationsmöglichkeit.
Diese wird auch nicht benötigt.



Procedere:

  • Externen NetCeiver über ein Netzwerkkabel an einen VLAN-fähigen Switch anschließen
  • Anschluss der ReelBox Avantgarde an den Switch über den Anschluss "Ethernet 1"
  • Vorhandene Reel NetClients an den Switch anschließen

OSD-Maske "Ethernet" der ReelBox Avantgarde

Reelbox Avantgarde (AVG): Setup > Netzwerkeinstellungen > Ethernet:

  • Ethernet 1 aktivieren: "Ein"
  • DHCP benutzen: "Aus"
  • <IP-Adresse AVG>: Bitte achten Sie darauf, dass die IP-Adresse der AVG nur in den letzten 2 Ziffern von denen der anderen Reel-Produkte abweicht
  • Netzwerkmaske: "255.255.255.0"
  • Ethernet 2 aktivieren: "Aus"
  • NetCeiver Brücke aktivieren: "Ein"
  • NetCeiver brücken nach: "Ethernet 1"
  • Nutze VLAN für NetCeiver: "Ein"
  • VLAN ID: "Y" (zum Beispiel "2", s. u.)
  • (Trotz Nutzung von VLAN kann VLAN an der AVG auf "Aus" stehen (entspricht Port-Based VLAN, nicht empfohlen))



Reel NetClient (NCL): Setup > Netzwerkeinstellungen > Ethernet:

  • DHCP benutzen: "Aus"
  • <IP-Adresse NCL>: Bitte achten Sie darauf, dass die IP-Adresse des NCL nur in den letzten 2 Ziffern von denen der anderen Reel-Produkte abweicht
  • Netzwerkmaske: "255.255.255.0"
  • Nutze VLAN: "Ein"
  • VLAN ID: "Y" (zum Beispiel "2", s. u.)
  • (Trotz Nutzung von VLAN kann VLAN am NCL auf "Aus" stehen (entspricht Port-Based VLAN, nicht empfohlen))



Netzwerk-Switch-Konfiguration bei Nutzung von VLAN:

  • Der NetCeiver-Port wird ausschließlich dem VLAN "Y" (zum Beispiel "2") zugeordnet (untagged), die anderen Reel-Komponenten-Ports (AVG und NCL) werden VLAN "X" (zum Beispiel "1") (untagged) und VLAN "Y" (zum Beispiel "2") (tagged) zugeordnet
  • Weitere Netzwerkkomponenten (z.B. Router, PC, Laptop, NAS) werden ausschließlich dem VLAN "X" (zum Beispiel "1") und untagged zugeordnet

Typisches Konfigurationsbeispiel:

                       VLAN 1    VLAN 2   PVID
  Port 1 Router          U                 1
  Port 2 NAS             U                 1
  Port 3 PC              U                 1
  Port 4 Notebook        U                 1
  Port 5                 U                 1                   
  Port 6 NetClient       U         T       1
  Port 7 AVG             U         T       1
  Port 8 NetCeiver                 U       2  
  PVID ist der default VLAN-ID der eingehenden Paketen zugewiesen wird, 
  wenn sie keinen VLAN-ID haben. "U" = untagged, "T" = tagged




NAS-Anbindung

Einleitung

Ein NAS (Network Attached Storage, Netzwerkfestplatte) kann als Medien-Laufwerk für die Reelbox genutzt werden. Sie können dabei das Laufwerk als Speicherort für Ihre Bilder, Aufnahmen, Videos und Musik nutzen und auch alle Aufzeichnungen der Reelbox direkt auf die NAS ablegen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Ihre Netzwerkfestplatte auf der AVG einzubinden. Welche Sie davon auswählen sollten, ist natürlich abhängig davon, welches Protokoll Ihr NAS unterstützt. Wenn es mehrere unterstützt, ist NFS sicher vorzuziehen.

  • SMB-Protokoll
  • NFS-Protokoll
  • AFP (Apple Filing Protocol, wird in dieser Anleitung nicht näher beschrieben)


Anbindung über das SMB-Protokoll

Vorbereitungen am NAS
Rufen Sie das Web-Interface Ihres NAS über einen Browser auf und konfigurieren sie folgendes:

  • SMB-Freigaben: Diese finden Sie meist unter den Systemeinstellungen des NAS. Hier müssen Sie einen Zugriffsberechtigten („User“) mit einem zugehörigen Passwort anlegen. Bitte achten Sie darauf, dass der User Schreib- und Leseberechtigung hat.
  • Nach dem Anlegen eines Users müssen Sie dem User ein „Verzeichnis“ auf dem NAS zuordnen und dieses damit freigeben. Meist sind Verzeichnisse bereits auf dem NAS angelegt und sie können eines (z.B. „public“ dem User zuordnen.



Einbindung des SMB-Netzlaufwerkes auf der AVG

SMB-Einbindung auf der AVG
  • Setup > Netzwerkeinstellungen > Netzwerkverbindungen: Hier führen Sie nun mit der roten Taste “Suche“ eine Netzwerksuche aus. Nach kurzer Zeit erscheint die IP-Adresse Ihres NAS. Diese wählen Sie aus und drücken die Taste „o.k.“. Es werden nun die freigegebenen Verzeichnisse angezeigt. Bitte das gewünschte auswählen und wieder mit „o.k.“ bestätigen. Es öffnet sich eine Eingabemaske, auf der Sie einen „Anzeigenahmen“ frei wählen können und über die blaue Taste „Experten“ auch die Einbindung in die Medienverzeichnisse der AVG auswählen können (siehe Screenshot !). Geben Sie nun den Benutzernamen und das Passwort, welches Sie zuvor im Webinterface des NAS festgelegt haben, ein. Dann mit „o.k.“ bestätigen.
  • Nach der Bestätigung erscheint im OSD-Display (meist) die Frage: „Wollen Sie das Laufwerk als Standard-Aufnahmeverzeichnis der AVG auswählen?“. Dies bestätigen Sie, wenn gewollt, mit der o.k. Taste, oder drücken die Taste „Exit“ für die Ablehnung.
  • Beenden Sie nun die Netzwerkmaske und rufen Sie sie erneut auf: Setup > Netzwerkeinstellungen > Netzwerkverbindungen.
    Haken.jpg
    Nun muss, bei korrekt erfolgter Einbindung, ein grüner Haken vor der IP-Adresse des NAS erscheinen. Ist auch noch ein roter Punkt davor, so haben Sie das Laufwerk auch als Standard-Aufnahme-Verzeichnis (s.o.) festgelegt.


Das Laufwerk erscheint nun auch (sofern ein Film im vdr-Format auf enthalten ist) im Aufnahmeverzeichnis der AVG (rote Taste „A“) und Filme können von Ihr abgespielt werden.

Anbindung über das NFS-Protokoll

Vorbereitungen am NAS
Rufen Sie das Web-Interface Ihres NAS über einen Browser auf und konfigurieren sie folgendes:

  • NFS-Freigaben: Diese finden Sie meist unter den Systemeinstellungen des NAS. Hier müssen Sie eine Zugriffsberechtigung für eine oder mehrere IP-Adressen festlegen. Die IP-Adresse der AVG müssen Sie also hier einbinden und freigeben.
  • Nach dem Freigeben der IP-Adresse der AVG müssen Sie die Einstellungen übernehmen und abspeichern, dann das NAS „rebooten“.
  • Bitte beachten Sie, dass bei einigen NAS auch eine generelle „NFS-Freigabe“ aktiviert werden muss (zusätzlich zu der NFS-Verzeichnis-Freigabe)



Einbindung des NFS-Netzlaufwerkes auf der AVG

NFS-Einbindung auf der AVG
  • Setup > Netzwerkeinstellungen > Netzwerkverbindungen: Hier führen Sie nun mit der roten Taste “Suche“ eine Netzwerksuche aus. Nach kurzer Zeit erscheint die IP-Adresse Ihres NAS. Diese wählen Sie aus und drücken die Taste „o.k.“. Diese wählen Sie aus und drücken die Taste „o.k.“. Es werden nun die freigegebenen Verzeichnisse angezeigt. Bitte das gewünschte auswählen und wieder mit „o.k.“ bestätigen. Es öffnet sich eine Eingabemaske, auf der Sie einen „Anzeigenahmen“ frei wählen können und über die blaue Taste „Experten“ auch die Einbindung in die Medienverzeichnisse der AVG auswählen können (siehe Screenshot !). Dann mit „o.k.“ bestätigen.
  • Nach der Bestätigung erscheint im OSD-Display (meist) die Frage: „Wollen Sie das Laufwerk als Standard-Aufnahmeverzeichnis der AVG auswählen?“. Dies bestätigen Sie, wenn gewollt, mit der o.k. Taste, oder drücken die Taste „Exit“ für die Ablehnung.
  • Beenden Sie nun die Netzwerkmaske und rufen Sie sie erneut auf: Setup > Netzwerkeinstellungen > Netzwerkverbindungen.
    Haken.jpg
    Nun muss, bei korrekt erfolgter Einbindung, ein grüner Haken vor der IP-Adresse des NAS erscheinen. Ist auch noch ein roter Punkt davor, so haben Sie das Laufwerk auch als Standard-Aufnahme-Verzeichnis (s.o.) festgelegt.


Das Laufwerk erscheint nun auch (sofern ein Film im vdr-Format auf enthalten ist) im Aufnahmeverzeichnis der AVG (rote Taste „A“) und Filme können von Ihr abgespielt werden.

Das eingebundene NAS als generelles Medienverzeichnis der AVG festlegen

Wenn noch nicht beim einbinden erfolgt (s.o.), können Sie auch nach der Einbindung des NAS das generelle Aufnahmeverzeichnis auf die NAS setzen. Sie können aber auch das generelle Aufnahmeverzeichnis der AVG auf der internen Festplatte belassen, und Suchtimer und EPG-Aufnahmen trotzdem auf die NAS durchführen lassen: Eine Anleitung hierfür finden Sie hier: Aufnehmen direkt auf NAS oder Festplatte:Reelbox Avantgarde

Troubleshooting

Obwohl das Netzlaufwerk korrekt eingebunden ist, erscheint es nicht in der Recordings-Liste (Aufnahmeverzeichnis) der AVG
Das Verzeichnis enthält wahrscheinlich keine VDR-Aufnahmen (Aufzeichnungen der Reelbox). Verzeichnisse ohne VDR-Aufnahmen werden nicht angezeigt. Sie können das Verzeichnis sichtbar machen, in dem Sie Aufnahmen auf das NAS-Verzeichnis aufnehmen oder eine vorhandene Aufnahme in das Verzeichnis verschieben: Dazu das Aufnahmeverzeichnis (rote Taste "A" auf der Fernbedienung) aufrufen und eine vorhandene Aufnahme z.B. der internen Festplatte markieren. Blaue Taste "Funktionen" drücken und den Menu-Punkt "Aufnahme verschieben" auswählen. Es erscheint nun eine Auswahl an Verzeichnissen, auf die die Aufnahme verschoben werden kann. Darunter ist auch das neu angelegte NAS-Verzeichnis. Nun das NAS-Verzeichnis auswählen und das Verschieben mit der grünen Taste beginnen. Nach Abschluss des VErschiebevorgangs wird nun auch das NAS-Verzeichnis im Recordings-Verzeichnis der AVG angezeigt.

Die IP-Adresse des NAS wird bei der Suche über die AVG nicht angezeigt
Das liegt meistens an der fehlenden Freigabe der SMB- bzw. NFS-Funktion auf dem NAS-Server. Bitte rufen Sie das Webinterface des NAS auf und suchen sie nach Einstellungsmöglichkeiten für SMB- bzw- NFS. Es kann vorkommen, das neben einer Freigabe der Netzwerkdienste für die Verzeichnisse auch eine generelle Aktivierung der SMB- und NFS-Funktion erfolgen muss.

Nach Einbindungsversuch des NAS über die AVG erscheint kein "grüner Haken" vor dem angezeigten Netzlaufwerk
Wenn kein "grüner Haken" (s. Screenshots in der Anleitung) vor dem Netzlaufwerk in der Maske "Setup > Netzwerkeinstellungen > Netzwerkverbindungen" erscheint, ist die Netwerkfestplatte nicht korrekt eingebunden. Das liegt meistens an der fehlenden Freigabe der SMB- bzw. NFS-Funktion auf dem NAS-Server. Bitte rufen Sie das Webinterface des NAS auf und suchen sie nach Einstellungsmöglichkeiten für SMB- bzw- NFS. Es kann vorkommen, das neben einer Freigabe der Netzwerkdienste für die Verzeichnisse auch eine generelle Aktivierung der SMB- und NFS-Funktion erfolgen muss.
Bei SMB-Netzwerkanbindung kann auch die falsche Angabe von Benutzernamen und Passwort zu diesem Fehler führen: Bitte überprüfen Sie die Angaben und achten Sie auch auf Klein- bzw. Groß-Schreibung.
Ebenso ist eine häufige Fehlerquelle die fehlende Freigabe von Verzeichnissen auf dem NAS-Server. Achten Sie im Webinterface des NAS darauf, dass Sie den angelegten Benutzern auch ein Verzeichnis zuordnen.

Eine erstellte Netzwerkverbindung verschwindet während der Neuanmeldung eines Clients auf allen übrigen Clients
Dieses Problem ist in der neusten Software Version (ab Ubuntu 10.04, VDR 1.7) behoben uns tritt nicht mehr auf.

Hier noch mal in der Zusammenfassung der Lösungsweg für eine dauerhafte und permanente Anbindung eines NAS auf allen Clients: Beim Setzen der Freigabe (>Setup > Einstellungen > Netzwerkeinstellungen > Netzwerkverbindungen) muss der „Angezeigte Name“ auf allen Clients unterschiedlich sein. Es empfiehlt sich, da Unterstriche im OSD nicht angezeigt werden, die Verzeichnisnahmen („Angezeigter Name“) mit einer unterschiedlichen Anzahl an Unterstrichen abzuändern.

Beispiel:

  • AVG: movies
  • Netclient 1: movies_
  • Netclient 2: movies__
  • Netclient 3: movies___

Nun werden, bei einer Neuanmeldung eines Clients, die Verzeichnisse nicht mehr zugunsten des zuletzt gestarteten Clients gelöscht, sondern bleiben permanent eingebunden. Die Verzeichnisnamen werden im OSD auf allen Clients als "movies" ausgewiesen, da Unterstriche nicht im OSD dargestellt werden.


Beispiel-Netzwerke

Netzwerk mit VLAN-fähigen Router, WLAN, Printserver, Gast-Internetzgang

Anleitungen und Beschreibungen von @Henner aus dem Reel-Multimedia Support-Forum
Verwendete Geräte sind z.Zt.

  1. Router - VLAN fähig - Cisco/Linksys RVL200
  2. Networkswitch 2x Netgear GS108T
  3. Printserver - Netgear PS110
  4. Accesspoint - Netgear WG102 (der ist VLAN fähig)
  5. POE Injector - Linksys WAPPOE12 (AP ist auf dem Speicher)
  6. NAS - Thecus N3200 pro


Ein GS108T war wurde wegen des VLAN Accesspoint's schon vor 2-3 Jahren angeschafft. Auf Grund mangelnder VLAN Kenntnisse und keiner bzw. unvollständiger Aussage durch Netgear, wie der WG102 (mit VLAN) mit einem GS108T zusammenarbeiten kann, war der AP aber mit Multiple-VLANs im Einsatz. Da der Grundstock für ein VLAN schon da war wurde dieses dann mit dem Einsatz des NCLs realisiert. Durch Erweiterungen - AVG, NetCeiver, NetClient, NAS - waren zusätzliche Ports notwendig. Ein zweier GS108T bot sich an, zumal er ohne Lüfter läuft. Da der NetCeiver in den Keller ausgelagert wurde, ist der zweiter Switch direkt daneben plaziert. An diesem hängt nun das Gast-VLAN über LAN und der Accesspoint der zwei VLANs (Gast-WLAN und privates WLAN) bedient. Weitere Geräte (Hobbyraum, Werkstatt, etc.) können dort angeschlossen werden.

Am Router RVL200 (10/100 Mbit/s) sind der Printserver und mein Notebook (können max 100 Mbit/s) angeschlossen.
Der Rest der mehr Durchsatz braucht ist hängt an den beiden Switchen.

Definiert sind drei VLANs:

  • Gast-VLAN mit Internetzugang
  • Privates VLAN mit Internetzugang und Kommunikation zwischen allen Geräten
  • IPV6 Multicast - AVG, NCV und NCL



Netzwerkbeschreibung
Ethernet Netzwerk – Internetzugang – VLAN Stand 12.02.2011


Aufgabe des beschriebenen Netzwerkes

  • Zugriff mehrerer Benutzer auf das Internet,
  • Gastzugänge zum Internet ohne Zugriff auf das restliche Netzwerk,
  • WLAN - Gastzugänge zum Internet ohne Zugriff auf das restliche Netzwerk,
  • WLAN – Priviligierte Benutzer ,Zugang zum Internet und restlichem Netzwerk.
  • IPV6 Multicast zwischen mehreren Benutzern (ReelBox Avantgarde, NetCEiver, NetClient),
  • Einbindung eines zentralen Datenspeichers (NAS – Network Attached Storage),
  • Einbindung eines Print-Servers


Zur Verfügung stehende Geräte:

  • DSL-Modem – Speedport 221 (unterstützt VDSL bis 50.000)
  • Router – Cisco/Linksys RVL200 (VLAN nach IEEE 802.1q)
  • WLAN Acces Point – Netgear WG102 (VLAN nach IEEE 802.1q)
  • Netzwerk-Switch (2x) – Netgear GS108T (VLAN nach IEEE 802.1q)
  • Printserver – Netgear PS110
  • NAS – Thecus N3200 pro
  • POE Injector (Power Over Ethernet) für WLAN Acces Point - Linksys WAPPOE12


Netze:
Die Trennung der einzelnen Netze erfolgt über VLAN nach IEEE 802.1q.

  1. VLAN-1 Internetzugang des Netzbetreibers, Kommunikation der Geräte untereinander, Drucken über Print-Server, Zugriff auf dan NAS,
  2. VLAN-2 Gastzugänge WLAN und Kabelgebunden zum Internet,
  3. VLAN-3 IPV6 Multicast vom RMM-NetCeiver (TV-Empfangs Kopfstation mit mehreren Satelliten-Tunern) zu RMM Avantgarde (TV-Setup Box, Aufnahmeserver) und RMM NetClient (TV-Setup Box)


Benutzte feste IP Adressen:

IP-Adresse Netzwerkgerät
192.168.0.1 Router
192.168.0.2 Printserver
192.168.0.60 PC II
192.168.0.100 NAS (Network Attached Storage)
192.168.0.175 Reel NetClient
192.168.0.176 reserviert Reel Lite
192.168.0.177 ReelBox Avantgarde
192.168.0.229 Access Point
192.168.0.239 Network Switch I
192.168.0.240 Network Switch II


Für DHCP reservierter IP Adress Bereich:
192.168.0.3 - 192.168.0.50


Bemerkungen:

  • Der Internet Zugang erfolgt über die Telekom mit dem Tarif „Call & Surf Comfort VDSL 25“ mit bis zu 25.00 kbits/s Downstream. Es wird das VDSL-Modem Speeport 221 benutzt. Das Modem ist gemietet, da der Kaufpreis einen Drei-Jahres-Mietpreis übersteigt. Außerdem bei Miete ist die Telekom für den Ersatz bei Defekt zuständig.
  • Als Router kommt der Cicsco/Linksys RVL 200 zum Einsatz, da dieser eine VLAN Unterstützung nach IEEE 802.1q bietet. Das ist notwendig um Internet Gastzugänge (kein Zugriff auf restl. Netzwerk) zu gewährleisten.
  • Der Internetzugang des Betreibers befindet sich im Büro. Hier ist das DSL-Modem, der Router, der Erste 8-Port-Switch GS108T, Print-Server PS110
  • Der zweite kaskadierte 8 Port Switch GS108T befindet sich im Keller/Heizung. Angeschlossen sind:
  1. RMM NetCeiver
  2. Gastzugang Internet (Kabel)
  3. Anschluss WLAN Access-Point
  4. POE Injector für WLAN Access-Point
  • Notebook und Printserver haben nur einen 10/100 MBit/s Anschluss - damit wird kein GBit Port benötigt – und sind somit direkt am Router-Switch angeschlossen.
  • Die Logik wie die einzelnen Ports der Geräte eingestellt werden ist zwischen den verschiedenen Herstellern nicht einheitlich. Bei dem Netgear GS108T wird der Port durch einfaches einstellen ob Tagged oder Untagged der Port dem jeweiligen VLAN zugewiesen. Bei dem Cisco/Syslink RVL200´gibt es noch die Einstellung „Excluded“, die den Port dann als nicht zugehörig zu dem entsprechenden VLAN ausweist. Zusätzlich wird beim RVL200 noch ein Port-Modus eingestellt, der eine gewisse Voreinstellung für den jeweiligen Port vornimmt. Der Switch GS108T kennt das nicht.
  • Am 22.11.2010 wurde auf VDSL25 umgestellt. Nach Austausch des Speedport 200 gegen das Speedport 221 klappte die Verbindung ins Internet auf Anhieb. Bei den danach durchgeführten Durchsatz (Downstream und Upstream) Messungen, stellte sich heraus, dass aber max. 10.400 kbit/s zu erreichen waren. Die Messungen erfolgten mit Dateitransfer (FTP bzw. Browser) von einem Telekom FTP Server und vom RMM Server. Die diversen im Internet angebotenen Messapplikationen waren im Grund nicht zu gebrauchen. Einige eigneten sich noch nicht einmal zu einer Trend-Aussage. Da die doch sehr niedrige Downloadrate nicht durch Einstellungen zu beheben war, wurde am 23.11.2010 die Störungsstelle informiert. Während des doch sehr langen Telefonat (~ 20 Minuten) wurde eine Überprüfung der Leitungsgeschwindigkeit durchgeführt. Nach Auskunft der Telekom sollte die Leitung mindestens 16.000 kbit/s schaffen. Einen Hinweis oder Tip über die weitere Vorgehensweise gab es nicht. In Vorbereitung auf den Direktanschluss eines PCs mit der t-online Software zum Einwählen wurde das Modem für 2 Minuten ausgeschaltet. Nach dem Einschalten und Einwahl (Connect) vom Router RVL200 aus, ergaben Downloadtest einen Durchsatz von ca. 22.000 kbit/s. Die Tests wurden wieder über o.g. Server durchgeführt. Die vorher schon benutzten Webapplikation zur Messung der Down- bzw. Upload Geschwindigkeit ergaben dann Downloadwerte zwischen 16.800 und 22.185 kbit/s. Hierbei ist zu beachten, dass die Server meist in nicht Telekomnetzen liegen. Die Messung mit einem Download vom Telekom FTP-Server z.B. mit 'ftp://ftp.t-online.de/pub/service/softw50/T-Online-50_setup.exe' ist meines Erachtens die sicherste Methode um die Qualität des Anschlusses zu bestimmen. Es stellt sich natürlich die Frage warum diese Geschwindigkeit erst nach dem Modem-Reset zu erreichen war. Meine pers. Meinung ist: Die Down- bzw. Upload Geschwindigkeiten waren auf ca. 10.000 kbit/s begrenzt (keine IPTV Nutzung?). Die Dame bei der Störungsstelle hat das recht schnell gesehen. In Verbindung mit der Leitungsmessung wurde der Wert dann heraufgesetzt. Ein Hinweis auf einen notwendigen Modem-Reset hätte mich auf jeden Fall auf eine Parameteränderung aufmerksam gemacht.
  • Zwischenzeitliche Beobachtungen und Tests haben ergeben, dass direkt nach dem Connect des Routers die Übetragungsgeschwindigkeit bei ca. 22.500 kbit/s liegt. Irgendwann später stehen dann allerdings nur noch um die 10.000 kbit/s zur Verfügung.



Weiterführende Links

Zugriffsoptionen vom PC auf die ReelBox - RMM-Wiki

Reel MultiRoom-System - Allgemeine Informationen - Allgemeine Informationen zum Reel MultiRoom-System - RMM

Online-Update über das Heimnetzwerk per Linux-Befehl - Online-Updates über das Netzwerk - RMM-Wiki

Portfreigaben für den Internetzugriff auf die Reelbox Avantgarde - Kurzanleitung - RMM-Wiki






--Merlin 11:30, 20. Mär. 2011 (CET)