Netceiver-Empfang mit VDR unter Ubuntu

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Getetstet mit: - Ubuntu-basiertes NAS (2 TB mit gerade mal 21 Watt!) - der Netceiver verteilt das Live-Fernsehen per IP im Haus - das NAS stellt die Aufnahmen bereit - AVG und NetClient nehmen auf das NAS auf

Damit nun ständig ein WebInterface mit EPG verfügbar ist, installiere ich auf dem NAS einen VDR (inkl. Live-Plugin) aus dem Standard-Ubuntu-Repository. Mit diesem WebInterface kann man also auch jederzeit Aufnahmen starten, die dann von jeder AVG als auch von jedem NetClient angeschaut werden können.

In Ubuntu installiert man den VDR ganz einfach via

apt-get install vdr vdr-plugin-live

Nun die Entwicklungstools installieren:

apt-get install libxml2-dev make gcc subversion vdr-dev

Anschließend das Kernelmodul dvbloop installieren, nach Anleitung aus dem VDR-Wiki:

Zitat: Da die Original-Quellen nur auf alten Kernels (kleiner 2.6.26) durchkompilieren, muss man sich bei einer Distribution mit neuem Kernel anders behelfen. Zu allererst werden die aktuellen DVB-Treiber geladen:

hg clone http://mercurial.intuxication.org/hg/s2-liplianin

Nach dem Auschecken, muss der Quellcode für das dvbloop-Modul per Patch von Razorblade angepasst werden.

cd s2-liplianin
zcat ../dvbloop-s2api.patch.gz | patch -p1

oder

zcat ../dvbloop-s2api-0.2.diff.gz | patch -p1

Das Patchen der letzten Datei (ein Makefile) wird fehlschlagen. Diese Datei zuletzt manuell editieren. In die lange Zeile gehört ganz ans Ende ein "dvbloop/" angehängt, dass der neue Treiber mitkompiliert wird.

vi linux/drivers/media/dvb/Makefile

aus der Zeile

obj-y := dvb-core/ frontends/ ttpci/ ttusb-dec/ ttusb-budget/ b2c2/ bt8xx/ dvb-usb/ pluto2/ siano/ dm1105/ mantis/

wird nun

obj-y := dvb-core/ frontends/ ttpci/ ttusb-dec/ ttusb-budget/ b2c2/ bt8xx/ dvb-usb/ pluto2/ siano/ dm1105/ mantis/ dvbloop/

Nun wird mit "make" und "make install" alles kompiliert und installiert. Als nächstes wird das mcli-Plugin für den VDR installiert: Zitat: Plugin Code holen:

svn co https://svn.baycom.de/repos/vdr-mcli-plugin

Makefile-Patch für Ubuntu/Debian anwenden:

cd vdr-mcli-plugin
patch < vdr-mcli-plugin-patch.diff
Plugin kompilieren:
sudo make

vdr-mcli-plugin-patch.diff:

Index: Makefile
===================================================================
--- Makefile	(revision 82)
+++ Makefile	(working copy)
@@ -27,8 +27,8 @@

### The directory environment:

-VDRDIR = ../../..
-LIBDIR = ../../lib
+VDRDIR = /usr/include/vdr
+LIBDIR = /usr/lib/vdr/plugins
TMPDIR = /tmp


fertig. (make install ist nicht notwendig) Von der Reelbox sollte man sich nun noch die aktuelle channels.conf besorgen und diese in /var/lib/vdr/ legen. Anschließend sollte man mit "/etc/init.d/vdr start" den vdr starten können!

IPv6 braucht man nicht zu konfigurieren, dies kann ein aktuelles Ubuntu von Haus aus

Ich habe die Teile soweit installiert und nach meinem Wissen sieht alles sauber aus. Gerne nehme ich Input entgegen und ergänze mein HowTo. Trotzdem hoffe ich, dem einen oder anderen einen Anstoss geben zu können und mit diesem HowTo die Infos zu sammeln, den Netceiver auch von einem Linux ohne Reelvdr nutzen zu können.