NetCeiver

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Reel NetCeiver




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Im Gegensatz zu den meisten am Markt verfügbaren DVB-Lösungen für PC steht hinter dem NetCeiver ein Gesamtkonzept, das unter Berücksichtigung heutiger wie zukünftiger Anforderungen an eine benutzerfreundliche und flexible Lösung für die DVB-Versorgung des Digital Home entworfen wurde: NetCeiver punktet durch die Anzahl der verwendbaren Tuner, Unterstützung für DVB-S2, -S, -C und -T sowie Gigabit-Netzwerktechnologie.

Angesichts der wachsenden Zahl von Verschlüsselungssystemen, die bei immer mehr Anbietern für den Schutz von Premium-Inhalten zum Einsatz kommen, ist die Einbindung der Common Interface-Technik zwingend erforderlich für ein zeitgemäßes DVB-Projekt. Das NetCeiver-Konzept verfügt in diesem essentiellen Punkt über Alleinstellungsmerkmale: Zwei interne CI-Schächte nehmen CI-Module für die Dekodierung von Pay-TV auf, ein weiterer CI-Schacht kann nachgerüstet werden.

NetCeiver-Konzept

NetCeiver-Konzept im Überblick: White Paper

Der NetCeiver ist eine Art "Kopfstation", der die Daten der max. 6 Tuner dann ins Netz an die Clients verteilt. Dekodiert wird erstmal nichts, d.h. es kommen die TS-Pakete rüber, wie sonst bei jeder anderen PC-Karte auch.

Der NetCeiver wird erstmal als Tunerteil direkt in der Avantgarde verbaut (quasi der rechte Teil der jetzigen Lite).

Und zum Gesamtkonzept NetCeiver/Avantgarde/HD-Karte:

Für die Avantgarde war ein Tunerteil notwendig. Wegen dem verwendeten Mainboard ist es aber nicht so einfach, das Ding per PCI dranzuhängen (mechanische Frickelei) und dann wäre auch der PCI-Slot des Boards verbraucht. Und der ist eigentlich für den DeCypher notwendig.

USB? No way. Ich arbeite seit 8 Jahren mit USB (u.a. auch mitverantwortlich für das URB-Konzept im Linux-USB-Treiber und einige Zeit Maintainer von usb-uhci im Kernel), da habe ich genug Gruseliges gesehen. Für dauerhafte Übertragung ist das eher weniger was.

Bleibt noch Ethernet. Gigabit hat genügend Reserven (6 volle S2-Transponder ungefiltert sind auch nur ca. 42MB/s), man kann es beliebig weit weg legen, die Schnittstellen sind lange erprobt. Damit wird das Tunerboard nicht nur proprietär für die Avantgarde verwendbar, sondern ein ganz normales PC-Zubehör (wie die ganzen USB-Sticks auch). also "Dual-Use". Für Linux fällt das ganze Gefummel mit den Kartentreibern und Chiprevisionen weg, das macht alles die SW auf dem NetCeiver selbst. Es braucht nur *einen* Wrappertreiber für die DVB-API bzw. für die volle Ausnutzung der Features ein Plugin für den vdr.

Die HD-Karte ist die HD-Extension der Lite im halbwegs normalen PCI-Formfaktor. Wenn man Strom sparen und keinen Core2 und h264-Beschleuniger-Graka will, braucht es die. Damit ist auch klar, warum die Kern-SW (also vdr) für Lite+HD-Ext und Avantgarde in grossen Teilen gleich bleiben können.

Und wenn man schon mal so eine HD-Karte hat, kann man sie als Bildausgabe auch für den NetCeiver benutzen, um eine "richtige" kleine Settop-Box draus zu machen. Die Netzwerksachen im NetCeiver bleiben natürlich. Also auch Dual-Use.

  • PC-Anbindung per Gigabit-Ethernet: hohe Übertragungsbandbreite & Kompatibilität, Kabellänge ohne Repeater bis 100m
  • drei Tuner-Steckplätze für max. sechs DVB-S Empfangseinheiten
  • Tuner-Module erhältlich für DVB-S2, DVB-S (auch als Dual-Tuner), DVB-C, DVB-T
  • Tuner gesteckt und somit austauschbar; DVB-Unterarten innerhalb des NetCeivers frei kombinierbar
  • drei Common Interface Schächte zur Aufnahme von CI-Modulen; zwei optionale SmartCard-Lesegeräte
  • freier PCI-Slot für Erweiterungen: z.B. Hardwaredecoder-Karte zur Entlastung der CPU im PC
  • Gehäuse (B x H x T): 140 x 100 x 290 mm


In der ReelBox Avantgarde kommt der NetCeiver als interne Tuner-Lösung zum Einsatz. Die dadurch erreichte Flexibilität sowie die große Anzahl einsetzbarer Tuner sind richtungsweisend. Aufgrund des modularen Aufbaus mit steck- und mischbaren Tuner-Karten, auch für HDTV-Empfang, bietet die ReelBox mit dem NetCeiver die fortschrittlichste Empfangsplattform auf dem Markt der HighEnd DVB-Receiver.

Technische Daten

Verwenden Sie den NetCeiver außerhalb einer ReelBox, beispielsweise in direkter Nähe zur Satellitenempfangsanlage. Dadurch kann mit geringem Verkabelungsaufwand der NetCeiver mit bis zu sechs LNB verbunden werden. Mit nur einem Gigabit-LAN-Kabel gelangt das gesamte empfangbare Programmangebot komfortabel in Ihr Netzwerk.

Systemvoraussetzungen

  • Unterstützte Client-Betriebssysteme » Linux Kernel 2.6.22 oder höher
  • Unterstützte Architekturen » x86-kompatibel
  • Netzwerkeigenschaften » 100 oder 1.000 Mbit LAN
  • Empfang » Digitaltaugliche Satellitenempfangsanlage, Digitaler Kabelempfang, DVB-T

Stromverbrauch

Stromverbrauch v. NetCeiver ist natürlich extrem abhängig von den verwendeten Tunern.

  • 5V max 1.5A, typisch ohne CAMs eher 0.5A
  • 3.3V max 6A (bei Twin-DVB-S2, sonst eher max. 3A)
  • 12V max 6A (bei 400mA pro LNB)

Das ist so ziemlich das Maximum, was man mit vollem Tunerausbau (samt den Dual-S2-Karten) und Einzel-LNB-Versorgung erwarten muss.

Client-Software

  • Streaming-Client-Software » z.B. VDR, MythTV, Kaffeine, VLC Media Player, M-Player

Hinweis: Für die Wiedergabe von HDTV auf einem Linux-basierten Client-PC wird mind. ein DualCore-System mit ca. 2GHz Taktrate benötigt. Mit der Extension HD Linux versetzen Sie auch rechenschwache PC-Systeme in die Lage, HDTV wiederzugeben. Die Extension HD verfügt über einen Spezialprozessor zur Verarbeitung von Audio- und Videodaten und entlastet den Prozessor fast vollständig.

Beschreibung

  • Das NetCeiver-Konzept ist hier im Detail beschrieben: White Paper
  • Standalone PCB (4 layers)
    • FPGA XC3S1600E (BGA with 320balls)
    • DDR (64MByte, 16bit, 132MHz)
    • Two PCI slots (32MHz, 32Bit)
    • Gigabit Ethernet PCI card (Realtek 8169)
    • 3 tuner slots for max. 6 DVB TS inputs
    • 2 CI slots, 3rd with optional PCB
    • ATMega64 with MMC/SD card slot for FPGA firmware and OS
    • Tuner/LNB current measurement
    • Power supply and power management
  • FPGA contains full SoC
    • Microblaze CPU (66MHz) with 8+8kByte I/D-cache
    • 8kByte BIOS
    • DDR controller with 5 internal ports (own development, up to 400MBytes/s bandwidth)
    • PCI host/target (own development)
    • PCI arbiter
    • TS interface and switch matrix for 6 tuners and 3 CAMs
    • 6 full PID filters (8192 entries), smaller PID filters for independent CAM datapath
    • TS packet aggregation of PIDs and IPv6 packet assembly incl. UDP checksum
    • TS datapath capable of handling up to 42MBytes/s (6 full DVB-S2 transponders)
    • Fast DMA interface handling for ethernet packet generation (>100MBytes/s, no PCI waitstates)
    • Various interfaces (6*I2C bitbanging&DMA, GPIO, IO-bus to AVR, SPI, multiplexed CI)
    • Timer and interrupt controller
    • Internal clock management (132/66/32MHz out of 16MHz master clock, DDR calibration)
  • Embedded firmware for AVR and Microblaze
    • MMC/SD initialisation and firmware selection
    • FPGA bitstream upload
    • HW setup (DDR clock phase calibration, GPIOs, ...)
    • PCI setup
    • Bootloader for uCLinux
  • IPv6 multicast streaming server
    • HW support (TS, PID-filtering, streaming, DMA, I2C)
    • Tuner drivers
    • MLD protocol handling
    • Intelligent resource management
    • XML capability and status broadcasts
  • Full DVB-API compatible client SW
    • DVB loopback driver
    • Client daemon

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Anleitungen

Alle Anleitungen rund um die ReelBox-Produktserie finden Sie hier:

Eine kleine Auswahl:

Erstinbetriebnahme eines externen NetCeivers - Kurzanleitung

Netceiver-Multitransponder-Decryption

Netceiver-Empfang mit VDR unter Ubuntu

NetCeiver: Betriebssystem auf SD-Karte wiederherstellen

Tipps & Tricks

Tipps & Tricks sowie alle Anleitungen rund um die ReelBox-Produktserie finden Sie hier:

Eine kleine Auswahl:

NetCeiver mit VLC nutzen

NetCeiver Software Update

Troubleshooting

Fehlerhafte Software-Images nach Download

NetCeiver Hardware Diagnose

Externe Infos

http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Netceiver

http://www.baycom.de/wiki/index.php/Products::netceiver