IV. Erweiterte Konfiguration der ReelBox - Handbuch ReelBox AVG

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I. Installation und Inbetriebnahme der ReelBox
II. Erste Schritte - Bedienung der ReelBox
III. Funktionen des Hauptmenüs

.IV. Erweiterte Konfiguration der ReelBox

V. Hardware- und Systemerweiterungen

TitelbildHandbuch2.jpg

Das Setup-Menü

Im Setup-Menü können nahezu alle Einstellungen der ReelBox eingesehen und verändert werden. Die Werkseinstellungen sind so gewählt, dass Änderungen durch den Nutzer in der Regel nicht erforderlich sind.

Infozeichen3.png Durch falsche Einstellungen im Setup-Menü kann es zu unerwartetem Verhalten der ReelBox kommen. Änderungen im Setup-Menü sollten daher nur von erfahrenen Nutzern durchgeführt werden. Sollte die ReelBox nach dem Ändern von Setup-Einstellungen nicht mehr wie gewohnt funktionieren, können Sie die ReelBox auf Werkseinstellungen zurücksetzen: > „1. Grundeinstellungen“ > „8. Werkseinstellungen“.
SSErweiterteKonfig.jpg
  1. Öffnen Sie das Setup-Menü mit der Taste SETUP-Taste2.png auf der Fernbedienung.
  2. Mit den Tasten PfeiltastenObenUntenb.png markieren Sie den gewünschten Menüpunkt.
  3. Mit der Taste Ok3.png öffnen Sie das markierte Menü.
  4. Mit der Taste TasteExitb.png schließen Sie ein Untermenü und wechseln zur nächsthöheren Menüebene.
  5. Mit der Taste TasteMenub.png schließen Sie das Bildschirmmenü.
Infozeichen3.png Das Bildschirmmenü wird parallel zur Ausgabe am TV-Gerät auch z. T. auf dem LC-Display der ReelBox angezeigt. Mittels der Fernbedienung kann die ReelBox so auch bei ausgeschaltetem TV-Gerät bedient werden.


Übersicht über das Setup-Menü
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der im Setup-Menü enthaltenen Untermenüs und Einstellungsmöglichkeiten. Eine ausführliche Beschreibung des Setup-Menüs ist derzeit in Arbeit und wird in Kürze zur Verfügung stehen. SSÜbersichtSetup.jpg

Installation

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  • Online-Update durchführen: Mit dieser Funktion aktualisieren Sie die Software der ReelBox über das Internet.
  • Optionale Software: Über dieses Menü kann Software von Drittanbietern installiert werden.
  • Installationsassistent: Manueller Aufruf des Installationsassistenten
  • Fernsteuerung / Automation: Einbindung der ReelBox in andere Systeme (z. B. Crestron) per RS-232, Netzwerk oder LAN
  • MultiRoom-Einrichtung: Über dieses Menü kann die ReelBox für den MultiRoom-Betrieb aktiviert und konfiguriert werden.

Online-Update durchführen

Bei bestehender Internetverbindung kann das Betriebssystem der ReelBox per Online-Update aktualisiert werden. Online-Updates werden von Reel Multimedia in unregelmäßigen Abständen kostenlos bereitgestellt, um bestehende Funktionen zu verbessern, Fehler zu beheben oder neue Funktionen einzuführen.
Bitte gehen Sie wie folgt vor, um manuell nach Online-Updates zu suchen und diese zu installieren:´

SSUpdate.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „1. Installation“.
  • Wählen Sie „1. Onlineupdate durchführen“.


Die ReelBox sucht über die Internet-Verbindung automatisch nach verfügbaren Software-Updates und listet alle zu aktualisierenden Software-Pakete auf.

  • Starten Sie das Software-Update (falls vorhanden) mit der Taste TasteA.png „Jetzt updaten“.


ReelBox neu starten

SSNeuStarten.jpg
  • Starten Sie nach dem Update-Vorgang mit der Taste TasteA2.png „Neustart ?“ die ReelBox neu.
Infozeichen3.png Die ReelBox kann so konfiguriert werden, dass im Hintergrund automatisch nach Online-Updates gesucht wird: Sobald ein Online-Update verfügbar ist, weist die ReelBox im Bildschirmmenü darauf hin und Sie können das Update durchführen, indem Sie den Anweisungen am Bildschirm folgen.
Weitere Informationen zur automatischen Suche nach Updates erhalten Sie im Kapitel „5. Hintergunddienste“.

Optionale Software

Über diesen Menüpunkt können Sie optionale Software-Komponenten auf der ReelBox installieren, die zusätzliche Funktionen bereitstellen. Bitte beachten Sie dabei, dass optionale Software von freien Programmieren entwickelt wird und Reel Multimedia daher keinen Support dafür anbieten kann. Informationen zu den Software-Komponenten erhalten Sie in den meisten Fällen auf den Internetseiten der Anbieter. Die Benutzung von optionaler Software erfolgt auf eigene Verantwortung.

Infozeichen3.png Falls nach der Installation von optionaler Software Probleme beim Betrieb der ReelBox auftreten, sollten Sie zunächst versuchen, die Software-Komponente zu deinstallieren. Sollten die Probleme nach einem Neustart der ReelBox immer noch auftreten, können Sie die ReelBox auf Werkseinstellungen zurücksetzen, um das Problem zu beheben.


Installation optionaler Software

  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox.
  • Öffnen Sie das Menü „1. Installation“.
  • Öffnen Sie das Untermenü „2. Optionale Software“.


Die ReelBox ruft nun eine Liste mit allen verfügbaren Software-Paketen ab und präsentiert diese am Bildschirm. Zu jedem Software-Paket wird eine kurze Beschreibung in englischer Sprache geliefert.

SSOptionaleSoftware.jpg
  • Markieren Sie das gewünschte Software-Paket, mit der Taste Ok3.png wählen Sie das Paket zur Installation aus. Zur Installation ausgewählte Pakete werden in der Liste durch ein vorangestelltes „i>" gekennzeichnet.
  • Wählen Sie bei Bedarf weitere Software-Pakete zur Installation aus.
  • Mit der Taste TasteA2.png „Ausführen“ starten Sie die Installation aller ausgewählten Software-Pakete.
SSOptionaleSoftware2.jpg
  • Starten Sie nach dem Installationsvorgang mit der Taste TasteA2.png „Neustart ?“ die ReelBox neu.
Infozeichen3.png Nach dem Neustart der ReelBox finden Sie die installierten SoftwarePakete im Hauptmenü der ReelBox unter „Optionale Software“. Einige Software-Pakete können konfiguriert werden. Die Konfigurationsoptionen finden Sie im Setup-Menü unter „7. Systemeinstellungen“.


Deinstallation optionaler Software-Pakete

  1. Mit der Taste 1. SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox.
  2. Öffnen Sie das Menü „1. Installation“.
  3. Öffnen Sie das Untermenü „2. Optionale Software“.
  4. Markieren Sie das gewünschte Software-Paket, mit der Taste Ok2.png wählen Sie das Paket zur Deinstallation aus. Zur Deinstallation ausgewählte Pakete werden in der Liste durch ein vorangestelltes „d>“ gekennzeichnet.
  5. Wählen Sie bei Bedarf weitere Software-Pakete zur Deinstallation aus.
  6. Mit der Taste TasteA.png „Ausführen“ starten Sie die Deinstallation aller ausgewählten Software-Pakete.
  7. Starten Sie nach dem Installationsvorgang mit der Taste TasteA.png „Neustart ?“ die ReelBox neu.

Installationsassistent

Der Installationsassistent wird nach dem ersten Einschalten der ReelBox automatisch gestartet, um die Grundkonfi- guration vorzunehmen.
Sie können den Installationsassistenten jederzeit manuell starten, um die Grundkonfiguration zu wiederholen:

  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox.
  • Öffnen Sie das Menü „1. Installation“.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „3. Installationsassistent“.
  • Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm, um die Grundkonfiguration durchzuführen.
Infozeichen3.png Detaillierte Informationen zum Installationsassistenten finden Sie in 5.2. Installationsassistent“.

Fernsteuerung / Automation

Die ReelBox kann auf verschiedene Arten ferngesteuert werden, um beispielsweise eine Einbindung in eine bestehende Hausautomation zu realisieren. Befehle zur Fernsteuerung können per Netzwerk (UDP) oder über die serielle Schnittstelle (RS-232) empfangen werden.

MultiRoom-Einrichtung

Alle Fernseh- und Radioprogramme werden für den MultiRoom-Betrieb über das Heimnetzwerk an die NetClients verteilt (per TS over UDP, IPv6), selbst HDTV und Pay TV (auch zeitgleich von unterschiedlichen Transpondern*) sind in jedem Raum verfügbar, sowohl für die als MultiRoom-Server agierende ReelBox als auch für die NetClients in den verschiedenen Zonen.
Durch den modularen Aufbau des Reel MultiRoom-Systems ist eine optimale Anpassbarkeit an individuelle Bedürfnisse gegeben.
Das Reel MultiRoom-System bietet dabei für Pay TV-Nutzer einen geldwerten Vorteil: Durch die Reel Multitransponder-Entschlüsselung können zwei komplette Pay TV-Transponder mit nur einer Smartcard zeitgleich genutzt werden - selbstverständlich auch von den NetClients in den verschiedenen Zonen. Es werden immer alle Sender der beiden in Benutzung befindlichen Pay TV-Transponder entschlüsselt und für alle angeschlossenen Stationen bereitgestellt, Sie können damit bis zu sechs Pay TV-Sender gleichzeitig nutzen.
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die ReelBox für den MultiRoom-Betrieb mit dem Reel NetClient konfigu- rieren.

Reel MultiRoom-System im Überblick
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* Multitransponder-Entschlüsselung wird nur in Verbindung mit einem Alphacrypt CA-Modul unterstützt.


Planung des MultiRoom-Systems Ab Werk wird die ReelBox Avantgarde mit zwei DVB-S2- oder zwei DVB-C-Tuner-Karten ausgeliefert. Der freie Tuner-Steckplatz kann für eine weitere DVB-C- oder DVB-S2-Karte genutzt werden. Die maximale Ausbaustufe Ihres MultiRoom-Systems wird durch die Anzahl der Programme/Transponder, die Sie gleichzeitig empfangen möchten und durch die Anzahl der verbauten Tuner-Module bestimmt.

Infozeichen3.png Planen Sie Ihr MultiRoom-System immer nach dem Grundsatz:
Anzahl der Zonen + 1 = Mindestanzahl der in der ReelBox benötigten Tuner-Module.


Nachfolgend zwei MultiRoom-Konfigurationen und deren Einsatzmöglichkeiten:

Beispiel 1: 1x ReelBox mit 2x DVB-S2- oder 2x DVB-C-Tunern, 1x Reel NetClient
Zone 1: ReelBox Zone 2: NetClient
Uneingeschränkter Zugriff auf TV- und Radiosender ja ja
Uneingeschränkter Zugriff auf Pay TV ja ja
Live TV und TV-Aufnahmen gleichzeitig durchführen eingeschränkt: TV-Aufnahmen sind auf den in Zone 1 und 2 aktiven Transpondern möglich TV-Aufnahmen werden auf der ReelBox durchgeführt
Infozeichen3.png In diesem Beispiel reichen die installierten Tuner-Module aus, um für beide Zonen uneingeschränktes Live TV anbieten zu können. Falls gleichzeitig TV-Aufnahmen durchgeführt werden sollen, ist dies nur für Sender möglich, die sich auf den Transpondern befinden, die in Zone 1 und 2 bereits genutzt werden. Falls der Net-Client nicht eingeschaltet ist, kann mit der ReelBox auf alle Sender zugegriffen werden, gleichzeitig ist eine TV-Aufnahme von einem beliebigen Transponder möglich.
Beispiel 1: 1x ReelBox mit 2x DVB-S2- oder 2x DVB-C-Tunern, 1x Reel NetClient
Zone 1: ReelBox Zone 2: NetClient
Uneingeschränkter Zugriff auf TV- und Radiosender ja ja
Uneingeschränkter Zugriff auf Pay TV ja ja
Live TV und TV-Aufnahmen gleichzeitig durchführen ja TV-Aufnahmen werden auf der ReelBox durchgeführt
Infozeichen3.png Durch Einsatz des dritten DVB-Tuners wird sowohl für die ReelBox als auch für den NetClient uneingeschränkter Live TV-Empfang möglich, gleichzeitig kann eine TV-Aufnahme von einem beliebigen Transponder durchgeführt werden.
Bei Nutzung von DVB-S2 empfehlen wir Ihnen den Einsatz einer Dual-DVB-S2-Karte, die zwei Tuner-Module auf einer Steckkarte vereint. Durch Nutzung der Dual-Tuner-Karte sind Sie für den Anschluss eines weiteren NetClient gerüstet oder verfügen über einen Reserve-Tuner für zusätzliche TV-Aufnahmen.


Voraussetzungen für die Inbetriebnahme
Um ein Reel MultiRoom-System betreiben zu können, benötigen Sie mindestens die folgenden Komponenten:

  • ReelBox Avantgarde (alle Modelle) oder ReelBox Basic mit Betriebssystem 9.10 oder höher
  • Reel NetClient(s)
  • Ein DVB-Tuner pro NetClient und zwei weitere DVB-Tuner für die ReelBox
  • Gigabit-Switch mit IEEE 802.1Q, VLAN-fähig, z. B. Cisco / Linksys SLM2008
  • für Pay TV mit Multitransponder-Entschlüsselung: ein Alphacrypt-CA-Modul der Fa. Mascom, eine freigeschaltete Abonnement-Smartcard des Pay TV-Anbieters


Konfigurieren des MultiRoom-Betriebs Zunächst muss der MultiRoom-Betrieb im Setup-Menü der ReelBox eingeschaltet werden, anschließend wird die Zahl der genutzten NetClients angegeben. Die ReelBox prüft automatisch, ob die gewünschte Anzahl NetClients von den eingebauten Tunern versorgt werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, wird im Bildschirmmenü darauf hingewiesen.
Außerdem informiert das Bildschirmmenü über die mit den verbauten Tunern vorhandenen Live TV- und Aufnahmemöglichkeiten. Bitte konfigurieren Sie den MultiRoom-Betrieb wie folgt:

MultiRoom-System aktivieren

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  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „1. Installation“ und anschließend das Untermenü „5. MultiRoom Einrichtung“.
  • Stellen Sie für „MultiRoom System:“ den Wert „aktiv“ ein.
  • Stellen Sie für „Anzahl der NetClients:“ ein, wie viele NetClients angeschlossen werden sollen.
  • Stellen Sie für „Verbindung über:“ den Wert „Netzwerk“ ein.
  • Stellen Sie für „TV-Ausgabe der Avantgarde“ den gewünschten Wert ein.
Infozeichen3.png Wählen Sie bei “TV-Ausgabe der Avantgarde:” den Wert „aktiv“, falls ReelBox und NetClient(s) zum Fernsehen verwendet werden sollen. Wählen Sie „inaktiv“, falls alle verfügbaren Tuner für den bzw. die NetClient(s) reserviert werden sollen, die ReelBox arbeitet dann als reiner MultiRoom-Server und gibt kein TV-Bild aus!


Experteinstellungen vornehmen (optional)

Infozeichen3.png Diese Einstellungen müssen nur geändert werden, falls Sie einen externen NetCeiver betreiben oder den von Reel Multimedia vorkonfigurierten Cisco / Linksys Switch SLM2008 nutzen. Sollte beides nicht der Fall sein, ist die MultiRoom-Konfiguration an dieser Stelle beendet und Sie können Ihre Einstellungen durch Drücken der Taste Ok2.png übernehmen.
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  • Mit der Taste TasteDb.png „Experten“ öffnen Sie das Expertenmenü.
  • Stellen Sie für „NetCeiver Brücke aktivieren:“ den Wert „ja“ ein.
  • Stellen Sie für „NetCeiver brücken nach:“ den Wert „Ethernet1“ ein.
  • Stellen Sie für „Nutze VLAN“ den Wert „ja“ und für „VLAN ID“ den Wert „2“ ein.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie die Experteneinstellungen.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie alle vorgenommenen Einstellungen.
Infozeichen3.png Die Aktivierung des MultiRoom-Systems nimmt einige Minuten in Anspruch. Während dieser Zeit wird die Meldung „Initialisiere Datenbank...“ ausgegeben. Bitte warten Sie ab, bis der Initialisierungsvorgang abgeschlossen ist.
Anschließend ist die ReelBox fertig konfiguriert für den MultiRoom-Betrieb. Bitte fahren Sie mit Anschluss und Inbetriebnahme der NetClients fort, wie in dieser Kurzanleitung beschrieben:
Kurzanleitung NetClient

Energieoptionen der ReelBox im MultiRoom-Betrieb
Nach Aktivierung des MultiRoom-Systems wechselt die ReelBox nach einer vordefinierten Zeitspanne (180 Minuten) ohne Aktivitäten des Benutzers (Benutzerinaktivität) automatisch in den Standby-Modus. Nach dem Verstreichen von weiteren 60 Minuten schaltet sich die ReelBox aus (Deep Standby). Als Benutzeraktivität gelten alle Kommandos, die mit der Fernbedienung an die ReelBox gesendet werden. Benutzeraktivitäten auf den NetClients werden von der ReelBox nicht ausgewertet! Selbstverständlich können Sie die Energieoptionen an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Infozeichen3.png Standby-Modi der ReelBox:

Standard:
Teile der ReelBox werden abgeschaltet, es ist z. B. kein TV-Streaming an PC im Netzwerk möglich. NetClients können in diesem Modus weiterhin Live TV empfangen, aber keine Timer-Aufnahmen auf der ReelBox programmieren. Das Aufwachen aus dem Standby erfolgt binnen weniger Sekunden.
Schnell:
Im sog. schnellen Standby werden nur Bild- und Tonausgabe deaktiviert, die ReelBox steht uneingeschränkt für TV-Streaming und Netzwerkzugriffe zur Verfügung (MultiRoom-Server-Modus).
Ausschalten (Deep Standby):
In diesem Modus ist die ReelBox fast komplett ausgeschaltet, TV-Streaming und Netzwerkzugriffe sind nicht möglich. Das Aufwachen aus dem Deep Standby benötigt ca. 50 Sekun- den.

Die ReelBox startet aus beiden Standby-Modi automatisch, um bereits programmierte TV-Aufnahmen durchzuführen. Nach Beendigung einer TV-Aufnahme wechselt das Gerät nach Verstreichen der voreingestellten Werte zurück in den Standby und anschließend in den Deep Standby. Die NetClients sind in der Lage, die ReelBox Avantgarde aus dem Deep Standby zu wecken: Fordert ein NetClient TV-Aufnahmen oder Live TV an, startet die ReelBox automatisch.


Gehen Sie wie folgt vor, um den Wert für die Benutzerinaktivität anzupassen:

SSEnergie1.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend „7. Energieoptionen“.
  • Stellen Sie bei „Standby nach (min):“ die Anzahl an Minuten ein, nach deren Verstreichen die ReelBox in den Standby-Modus wechseln soll, wenn innerhalb dieser Zeitspanne keine Benutzeraktivität (Kommando der Fernbedienung) erfolgt.
  • Stellen Sie bei „Ausschalten nach (min):“ die Anzahl an Minuten ein, nach deren Verstreichen im Standby-Modus die ReelBox abschalten soll (Deep Standby).
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Die ReelBox wird unweigerlich in den gewünschten Standby-Modus wechseln, wenn innerhalb der bei „Standby nach (min):“ eingestellten Frist kein Kommando durch die Fernbedienung empfangen wird, auch wenn noch NetClients verbunden sind! Falls die ReelBox nicht oder nur selten zum Fernsehen verwendet wird, sollten Sie den Wert für diese Frist erhöhen. Alternativ können Sie den schnellen Standby-Modus aktivieren (MultiRoom-Server-Modus) oder das automatische Stromsparen komplett deaktivieren, so dass die ReelBox als MultiRoom-Server stets bereitsteht.


Gehen Sie wie folgt vor, um das automatische Stromsparen komplett zu deaktivieren:

SSEnergie2.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend „7. Energieoptionen“.
  • Stellen Sie bei „Automatisches Stromsparen:“ den Wert „inaktiv“ ein, um das automatische Herunterfahren in den Standby-Modus zu verhindern.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.|-


Nutzung der Reel Multitransponder-Entschlüsselung für Pay TV Um Pay TV-Sender im MultiRoom-Betrieb nutzen zu können, müssen Sie ein Alphacrypt-Modul der Fa. Mascom mit freigeschalteter Smartcard Ihres Pay TV-Anbieters verwenden und die Multitransponder-Entschlüsselung aktivieren (siehe Seite S. 18 in diesem Handbuch).

Infozeichen3.png Bitte beachten Sie bei Empfang von DVB-C, dass das verwendete Alphacrypt-Modul für die Nutzung mit bestimmten Smartcards die Firmware-Version 1.16 enthalten muss!


Exklusiver Vorteil der Reel Multitransponder-Entschlüsselung
Ein Transponder enthält mehrere Sender, meist gehören diese zu einem Anbieter oder Themengebiet. Viele Pay TV-Anbieter fassen ihre thematisch zusammengehörigen Sender (z. B. Spielfilm, HD-Kanäle, Themen-Kanäle oder Sport) in jeweils einem Transponder zusammen.
Mit der Reel Multitransponder-Technologie können Sie alle Sender von zwei unterschiedlichen Pay TV-Transpondern gleichzeitig auf bis zu sechs Clients (inkl. ReelBox) nutzen, mit nur einer Smartcard!

Manuelle Tuner-Zuweisung im MultiRoom-Betrieb
Falls für jede MultiRoom-Station im Netzwerk ein eigener Tuner sowie ein zusätzlicher Tuner für TV-Aufnahmen vorhanden ist, muss keine manuelle Zuweisung der Tuner vorgenommen werden!
Es ist bei Bedarf aber möglich, manuell festzulegen, wie viele der verbauten Tuner exklusiv für die NetClients zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese Tuner-Karten stehen der ReelBox anschließend nicht mehr zur Verfügung!
Um manuell Tuner für NetClients zu reservieren, kann im Systemmenü der ReelBox die gewünschte Anpassung vorgenommen werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um festzulegen, wie viele der vorhandenen Tuner für die ReelBox und wie viele Tuner für das Streaming reserviert werden sollen:

SSMR3.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „1. Installation“ und anschließend das Untermenü „5. MultiRoom Einrichtung“.
  • Mit der Taste TasteA2.png „Tuner“ öffnen Sie das Tuner-Menü.
  • Markieren Sie unter „Auf der Avantgarde zu benutzende Tuner:“ den gewünschten Tuner-Typ (DVB-S, DVB-S2, Kabel oder Terrestrisch) und stellen Sie ein, wie viele Tuner für die ReelBox reserviert werden sollen (es muss mindestens ein Tuner zugewiesen werden).
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.|-
Infozeichen3.png Auf dem Bildschirmfoto oben ist die Tuner-Verwaltung einer ReelBox Avantgarde mit zwei verbauten DVB-C-Tunern abgebildet. Die Anzahl der von der ReelBox zu verwendenden Tuner wurde auf “1” gesetzt, um den anderen Tuner für den MultiRoom-Betrieb zu reservieren.


Ein- und Ausschalten von Tuner-Karten
Falls weniger Tuner mit einem Antennensignal versorgt werden, als in der ReelBox verbaut sind, müssen nicht benutzte Tuner über das Setup-Menü abgeschaltet werden.
Ein aktivierter, aber nicht an die Antennenleitung angeschlossener Tuner kann sonst Fehlfunktionen wie z. B. nicht durchgeführte TV-Aufnahmen verursachen. Gehen Sie wie folgt vor, um nicht angeschlossene Tuner zu deaktivieren:

SSAntennen.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend den Untermenüpunkt „3. Antenneneinstellungen“.
  • Markieren Sie den abzuschaltenden Tuner und stellen Sie diesen auf „aus“.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Bitte beachten Sie, dass DVB-S(2)-Tuner jeweils mit einer eigenen Antennenleitung von einem LNB oder Multiswitch versorgt werden müssen, ein Durchschleifen des Signals ist nicht möglich!
Bei DVB-C-Empfang ist das Durchschleifen möglich. Verbinden Sie dazu den Tuner-Ausgang des ersten Tuners mittels eines kurzen Antennenkabels mit dem Eingang des zweiten Tuners. Falls ein dritter Tuner genutzt wird, kann dessen Eingang mit dem Ausgang des zweiten Tuners verbunden werden (s. “4.3. Anschließen des DVB-Antennenkabels“).
Bitte beachten Sie, dass die Tuner das DVB-Signal nur weiterleiten, wenn die ReelBox eingeschaltet ist. Im Deep Standby oder im ausgeschalteten Zustand kann das Signal nicht durchgeschleift werden. Um andere Geräte auch bei ausgeschalteter ReelBox mit einem DVB-Signal versorgen zu können, verwenden Sie bitte ein sog. T-Stück (für wenige Euro im Fachhandel erhältlich) direkt an der Antennenanschlussdose, um das ankommende Signal aufzuteilen. Schließen Sie die eine Signalleitung an den ersten Tuner der ReelBox, die andere Signalleitung an das zweite zu versorgende Gerät an.


Einbau von zusätzlichen DVB-Tuner-Karten

BildTuner.jpg
Infozeichen3.png Uneingeschränkter MultiRoom-Betrieb ist nur möglich, wenn für jeden NetClient sowie für die ReelBox ein eigener Tuner zur Verfügung steht!

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Öffnen der ReelBox im Kapitel „1. Gerätedeckel abnehmen und aufsetzen“ dieses Handbuchs sowie das Kapitel „2. DVB-Tuner-Karten einbauen“.


Fehlerbehebung für den MultiRoom-Betrieb

Problembeschreibung Lösung
WLAN funktioniert nicht oder zu langsam:
Die WLAN-Verbindung Ihrer PCs funktioniert nach der MultiRoom-Inbetriebnahme nicht mehr oder nur sehr langsam.
Schließen Sie die MultiRoom-Geräte nicht an den WLAN-Router, sondern an einen VLAN-fähigen Switch an, der dann mit dem WLAN-Router verbunden wird. Alternativ können Sie versuchen, den WLAN-Geräten einen eigenen IP-Adressbereich zuzuweisen.
Kein Zugriff auf Dateifreigaben:
Es ist kein Zugriff auf die Dateifreigaben des Heimnetzwerks möglich.
Bitte überprüfen Sie die Konfiguration von VLAN 1 (weitere Informationen erhalten Sie in der NetClient-Kurzanleitung).
Kein Live TV-Empfang:
Das TV-Streaming von der

ReelBox zu den MultiRoom-Clients funktioniert nicht.

Bitte überprüfen Sie die Konfiguration von VLAN 2 (weitere Informationen erhalten Sie in der NetClient-Kurzanleitung).

Grundeinstellungen

Der Menüpunkt „Grundeinstellungen“ enthält die folgenden Untermenüs und Einstellungsmöglichkeiten:

SSGrundeinstellungen.jpg
  • Videoeinstellungen:
    Auswahl von Videoausgang, Bildschirmauflösung, Seitenverhältnis, Wiederholfrequenz etc.
  • Audioeinstellungen:
    Auswahl von Audioausgang, Tonformat, Verzögerung etc.
  • Bildanpassung:
    Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Gammawert anpassen
  • Bildschirmmenü & Sprache:
    Skalierung und Aussehen des Bildschirmmenüs anpassen, Sprache für Bildschirmmenü auswählen
  • Zeitzone & Uhr:
    Auswahl der Zeitzone, in der die ReelBox betrieben wird, Uhrzeit und Datum einstellen, Auswahl der Bezugsquelle für automatisches Einstellen von Uhrzeit und Datum.
  • Gerätefront:
    Helligkeit und Farbe der LED an der Gerätefront in verschiedenen Betriebszuständen anpassen, Helligkeit und Verhalten des LC-Display einstellen
  • Energieoptionen:
    Standby-Verhalten der ReelBox anpassen, Ausschaltverhalten bei Betätigen der -Taste TasteAus.png einstellen
  • Werkseinstellungen:
    Alle Einstellungen löschen und die Software der ReelBox in den Auslieferungszustand versetzen

Videoeinstellungen

Über diesen Menüpunkt können Sie z. B. konfigurieren, über welche Videoausgänge die ReelBox ein Signal bereitstellen soll. Für jeden Ausgang können Bildschirmauflösung, Seitenverhältnis, Wiederholrate und weitere Parameter optimal für das angeschlossene Fernsehgerät angepasst werden. Weitere Informationen zu den Videoausgängen der ReelBox und dem Anschluss von Fernsehgeräten finden Sie in „4.4. Anschließen des Fernsehgerätes“.

Infozeichen3.png Ist das verwendete Wiedergabegerät über einen digitalen Ausgang (HDMI) mit der ReelBox verbunden, ist es nur in Ausnahmefällen notwendig oder sinnvoll, die Videoeinstellungen anzupassen, da diese automatisch zwischen den beteiligten Geräten ausgehandelt werden. Bei analogem Anschluss eines Wiedergabegeräts, z. B. per SCART oder YUV, kann eine manuelle Anpassung der Videoeinstellungen notwendig sein. Informationen zu den optimalen Einstellungen für Ihr Wiedergabegerät entnehmen Sie bitte dessen Dokumentation.
SSVideo.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend das Untermenü „1. Videoeinstellungen“.
  • Wählen Sie bei „Ausgang:“ den gewünschten Videoausgang aus.
Infozeichen3.png Folgende Videoausgänge stehen zur Verfügung:
HDMI:
Digitaler Videoausgang mit Unterstützung für die Auflösungen 1080i, 720p, 576i und 480i
DVI:
Bezeichnet hier nur die Signalart, die über den HDMI-Ausgang ausgegeben wird. Falls Sie z. B. einen Computermonitor per HDMI-DVI-Adapter anschließen, kann es sinnvoll sein bei „Ausgang:“ den Wert „DVI“ einzustellen.
SCART:
Analoger Videoausgang für den Anschluss älterer Fernsehgeräte, Bildausgabe in 576i und 480i
Mini-DIN:
Analoge Videoausgabe über eine an die Mini-DIN-Buchse der ReelBox angeschlossene Kabelpeitsche mit Anschlüssen für Komponenten-Video (YUV) und S-Video. Bildausgabe per YUV in 720p, 576i und 480i; Bildausgabe per S-Video in 576i und 480i
  • Wählen Sie bei 4. „Bildformat:“ das Bildformat des angeschlossenen Fernsehgerätes aus.
Infozeichen3.png Für Breitbildfernsehgeräte sollte hier „16:9“ gewählt werden.
  • Wählen Sie bei 5. „Seitenverhältnis:“ aus, wie die ReelBox das Fernsehbild ausgeben soll.
Infozeichen3.png Folgende Optionen für das Seitenverhältnis stehen zur Verfügung:
Original:
Es wird keine Skalierung des originalen Bildsignals vorgenommen. Inhalten in 4:3 werden auf einem 16:9-Fernsehgerät mit schwarzen Balken links und rechts des Bildes dargestellt.
Zoom:
Das Fernsehbild wird proportional vergrößert, um den gesamten Bildschirm zu füllen. Bei dieser Einstellung werden 4:3-Inhalte auf einem 16:9-Fernsehgerät nicht verzerrt, dafür werden am oberen und unteren Bildrand einige Zeilen abgeschnitten.
Vollbild:
Das Fernsehbild wird vergrößert und ggf. verzerrt, um den gesamten Bildschirm zu füllen. Bei dieser Einstellung werden 4:3-Inhalte auf einem 16:9-Fernsehgerät verzerrt dargestellt, dafür werden keine Zeilen abgeschnitten.
  • Wählen Sie bei „Bildschirmauflösung:“ die für Ihr Fernsehgerät passende Auflösung aus.
Infozeichen3.png Stellen Sie hier die maximale von Ihrem Fernsehgerät unterstützte Bildschirmauflösung ein, um die optimale Bildqualität zu erhalten. Informationen zur unterstützten Bildschirmauflösung entnehmen Sie bitte der Dokumentation des Fernsehgerätes.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.

Audioeinstellungen

Über dieses Menü können Sie konfigurieren, welcher Audioausgang der ReelBox für die Tonausgabe verwendet wird. Außerdem können Sie einstellen, ob das Dolby Digital-Signal von der ReelBox dekodiert oder durchgeleitet wird. Falls ein AV-Receiver zur Tonausgabe mit der ReelBox verbunden wird, kann über dieses Menü die Audioverzögerung eingestellt werden, falls Bild und Ton nicht synchron ausgegeben werden sollten.

Infozeichen3.png Informationen zu den Audioausgängen finden Sie in „4.5. Anschließen an eine Musikanlage“.
SSAudioeinstellungen.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend das Untermenü „2. Audioeinstellungen“.
  • Stellen Sie bei „Dolby Digital“ ein, ob ein evtl. vorhandenes Dolby Digital-Signal verwendet wird.
  • Stellen Sie bei „Ausgeben als:“ ein, wie Dolby Digital ausgegeben wird.
Infozeichen3.png Folgende Optionen für die Ausgabe von Dolby Digital stehen zur Verfügung:
Stereo/PCM:
Das Dolby Digital-Signal wird von der ReelBox verarbeitet und als analoges Stereosignal ausgegeben. Diese Einstellung ist z. B. geeignet, wenn Sie eine Stereoanlage für die Tonwiedergabe verwenden.
Zoom:
Das Fernsehbild wird proportional vergrößert, um den gesamten Bildschirm zu füllen. Bei dieser Einstellung werden 4:3-Inhalte auf einem 16:9-Fernsehgerät nicht verzerrt, dafür werden am oberen und unteren Bildrand einige Zeilen abgeschnitten.
Vollbild:
Das Fernsehbild wird vergrößert und ggf. verzerrt, um den gesamten Bildschirm zu füllen. Bei dieser Einstellung werden 4:3-Inhalte auf einem 16:9-Fernsehgerät verzerrt dargestellt, dafür werden keine Zeilen abgeschnitten.
  • Stellen Sie bei „Verzögerung (1/100s):“ ein, wie viele Hundertstelsekunden die Dolby Digital-Ton-Ausgabe verzögert wird.
Infozeichen3.png Falls Sie das Dolby Digital-Signal zur Dekodierung an einen AV-Receiver weiterleiten, kann es notwendig sein, die Audioausgabe zu verzögern, um Bild und Ton synchron zu halten.
  • Stellen Sie bei „Analog-Ton ausgeben über:“ ein, welche Ausgänge der ReelBox für die analoge Tonausgabe genutzt werden.
Infozeichen3.png Folgende Optionen für die Ausgabe von Analog-Ton stehen zur Verfügung:
HDMI/SCART/Cinch:
Stereo-Audio wird gleichzeitig über alle drei genannten Ausgänge ausgegeben.
Klinke (3,5mm):
Pro Logic-Audio wird über die grüne Mini-Klinkenbuchse der ReelBox ausgegeben.
  • Stellen Sie bei „Analog-Mix:“ ein, ob die Tonausgabe des PC-Modus der ReelBox mit der TV-Tonausgabe gemischt und über HDMI ausgegeben wird.
  • Stellen Sie bei „Verzögerung (1/100s):“ ein, um wie viele Hundertstelsekunden die analoge Tonausgabe verzögert wird.
Infozeichen3.png Falls Sie das analoge Audio-Signal zur Wiedergabe an einen AV-Receiver weiterleiten, kann es notwendig sein, die Audioausgabe zu verzögern, um Bild und Ton synchron zu halten.

Bildanpassung

Über diesen Menüpunkt wird am unteren Bildschirmrand ein Einstellungsfenster in das laufende TV-Programm ein- geblendet, mit dem Sie die Werte für Helligkeit, Kontrast und Gammawert optimal an Ihr Fernsehgerät anpassen können. Zusätzlich lassen sich die Werkseinstellungen für die Bildanpassung wiederherstellen.

  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend den Menüpunkt „3. Bildanpassung“.
  • Verändern Sie die gewünschten Werte und beobachten Sie dabei die Auswirkungen auf das Fernsehbild.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie die vorgenommenen Einstellungen.


Werkseinstellungen wiederherstellen
Wählen Sie den Eintrag 1. „Werkseinstellungen wiederherstellen“ und bestätigen Sie mit der Taste OK , um die Standard-Bildeinstellungen wiederherzustellen.

Bildschirmmenü & Sprache

SSSprache.jpg
Über dieses Menü können Aussehen und Verhalten des Bildschirmmenüs an Ihre Vorstellungen angepasst werden. Außerdem können Sie die gewünschte Sprache für das Bildschirmmenü auswählen.
  • Mit der Taste SETUP-Taste2.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend den Menüpunkt „4. Bildschirmmenü & Sprache“.
  • Wählen Sie bei „Sprache:“ die gewünschte Sprache für das Bildschirmmenü aus.
  • Wählen Sie bei „Untertitel:“ aus, ob Untertitel eingeblendet werden (falls vorhanden).
  • Wählen Sie bei „OSD-Farbe:“ die gewünschte Farbe für das Bildschirmmenü aus.
  • Wählen Sie bei´„OSD-Schriftgröße:“ aus, in welcher Größe die Schrift des Bildschirmmenüs dargestellt wird.
  • Wählen Sie bei „Seitenweise scrollen:“ aus, ob der Bildschirminhalt durch Betätigen der Tasten PfeiltastenRechtsLinks.png um eine Seite nach oben bzw. unten verschoben wird.
  • Wählen Sie bei „Rundum scrollen:“ aus, ob die Markierungszeile im Bildschirmmenü durch Betätigen der Tasten PfeiltastenObenUnten.png an den Anfang bzw. das Ende der angezeigten Liste springt, wenn die Markierung sich auf der ersten bzw. letzten Zeile befindet.
  • Wählen Sie bei „Anzeigedauer für Kanalinfo (s):“ aus, für wie viele Sekunden das Kanalinformationsfenster nach dem Umschalten eingeblendet wird.
  • Wählen Sie bei „Kanalliste startet mit:“ aus, welche Ansicht bei Aufruf der Kanalliste verwendet wird.
Infozeichen3.png Folgende Optionen für die Kanallistenansicht stehen zur Verfügung:
  • Kanalliste: Die Sender der Kanalliste werden angezeigt, sortiert nach Position der Kanäle in der Liste.
  • aktuelles Bouquet: Die Sender des gerade aktiven Bouquets werden angezeigt.
  • Bouquetliste: Die Bouquets der Kanalliste werden angezeigt.
  • Wählen Sie bei „Expertenoptionen anbieten:“, ob im Setup-Menü zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten angeboten werden sollen.
Infozeichen3.png Falls das Anbieten von Expertenoptionen aktiviert ist, können in manchen Menüs durch Drücken der Taste TasteD.png „Experten“ zusätzliche Einstellungsfenster aufgerufen werden. In den meisten Fällen ist das Ändern der Expertenoptionen nicht notwendig!
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie die vorgenommenen Einstellungen.

Zeitzone & Uhr

Über diesen Menüpunkt können Sie einstellen, in welcher Zeitzone die ReelBox betrieben wird und über welche Quelle das automatische Stellen von Datum und Uhrzeit erfolgen soll.

SSZeitzone.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend den Menüpunkt „5. Zeitzone & Uhr“.
  • Wählen Sie bei „Gebiet aus:“, in welchem Gebiet die ReelBox betrieben wird.
  • Wählen Sie bei „Stadt/Region:“, in welcher Stadt bzw. Region die ReelBox betrieben wird.
  • Wählen Sie bei „Einstellung der Systemzeit über:“, ob Datum und Uhrzeit über das Internet oder über einen Fernsehsender bezogen werden.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie die vorgenommenen Einstellungen.|-

Gerätefront

Über diesen Menüpunkt können Sie einstellen, wie sich die LED sowie das LC-Display an der Frontseite der ReelBox verhalten. Es ist möglich, die gewünschte Farbe für die LED zu wählen sowie die Helligkeit in verschiedenen Betriebszuständen zu regeln.
LED-Verhalten anpassen

SSGErätefront.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend den Menüpunkt „6. Gerätefront“.


LEDs im Betrieb

  • Wählen Sie bei „Farbe:“, ob die LED blau, rot oder pink leuchten, während die ReelBox in Betrieb ist.
  • Wählen Sie bei „Helligkeit:“, wie hell die LED leuchten, während die ReelBox in Betrieb ist.
  • Wählen Sie bei „Helligkeit Status LED:“, wie hell die Status-LED (Record, Remote, Standby) leuchten, während die ReelBox in Betrieb ist.


LEDs im Standby

  • Wählen Sie bei „Farbe:“, ob die LED blau, rot oder pink leuchten, während die ReelBox sich im Standby befindet.
  • Wählen Sie bei „Helligkeit:“, wie hell die LED leuchten, während die ReelBox sich im Standby befindet.
  • Wählen Sie bei „Helligkeit Status LED:“, wie hell die Status-LED (Record, Remote, Standby) leuchten, während die ReelBox sich im Standby befindet.


Display-Typ auswählen

  • Wählen Sie bei „Schwarz:“ den Wert „Ja“, falls Sie ein invertiertes LC-Display (weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund) in der Gerätefront der ReelBox verwenden.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie alle vorgenommenen Einstellungen.

Energieoptionen

Über diesen Menüpunkt können Sie das Energiesparverhalten der ReelBox einstellen. Es kann festgelegt werden, ob die ReelBox nach Verstreichen einer festgelegten Frist ohne Benutzeraktivität automatisch in den Standby wechselt und ob ein automatischer Wechsel vom Standby in den Deep Standby-Modus stattfindet. Als Benutzeraktivität gelten alle Kommandos, die mit der Fernbedienung an die ReelBox gesendet werden. Außerdem können Sie konfigurieren, wie die ReelBox auf Betätigen der Taste TasteAus.png reagiert.

Reaktion auf Ausschalttaste konfigurieren

SSEnergieoptionen.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „2. Grundeinstellungen“ und anschließend „7. Energieoptionen“.
  • Stellen Sie bei „Reaktion auf Ausschalttaste:“ ein, wie die ReelBox sich bei Drücken der Taste SETUP-Taste2b.png auf der Fernbedienung oder an der Gerätefront verhält.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie die vorgenommenen Einstellungen.
Infozeichen3.png Mögliche Reaktionen auf die Ausschalttaste:
Abfragen:
Ist diese Einstellung gewählt, wird bei Betätigen der Ausschalttaste ein Menü mit den Optionen „Standby“, „Ausschalten“ und „SleepTimer“ aufgerufen. So können Sie bei jedem Ausschaltvorgang entscheiden, ob die ReelBox in den voreingestellten Standby-Modus oder in den Deep Standby-Modus wechselt. Bei Auswahl von „SleepTimer“ können Sie anschließend einstellen, ob die ReelBox nach Verstreichen einer benutzerdefinierten Zeitspanne oder bei Erreichen einer benutzerdefinierten Uhrzeit ausschaltet.
Standby:
Bei Auswahl dieser Einstellung wechselt die ReelBox bei Betätigen der Ausschalttaste direkt in den Standby-Modus.
Ausschalten (Deep Standby):
Bei Auswahl dieser Einstellung wechselt die ReelBox bei Betätigen der Ausschalttaste direkt in den Deep Standby-Modus.

Standby-Modus konfigurieren

  • Öffnen Sie im Setup-Menü „2. Grundeinstellungen“ und anschließend „7. Energieoptionen“.
  • Stellen Sie bei „Standby-Modus:“ die gewünschte Betriebsart ein.
Infozeichen3.png Standby-Modi der ReelBox:
Standard:
Teile der ReelBox werden abgeschaltet, es ist z. B. kein TV-Streaming an PC im Netzwerk möglich. NetClients können in diesem Modus weiterhin Live TV empfangen, aber keine Timer-Aufnahmen auf der ReelBox programmieren. Das Aufwachen aus dem Standby erfolgt binnen weniger Sekunden.
Schnell:
Im sog. schnellen Standby werden nur Bild- und Tonausgabe deaktiviert, die ReelBox steht uneingeschränkt für TV-Streaming und Netzwerkzugriffe zur Verfügung (MultiRoom-Server-Modus).
Ausschalten (Deep Standby):
In diesem Modus ist die ReelBox fast komplett ausgeschaltet, TV-Streaming und Netzwerkzugriffe sind nicht möglich. Das Aufwachen aus dem Deep Standby benötigt ca. 50 Sekunden.
Die ReelBox startet aus beiden Standby-Modi automatisch, um bereits programmierte TV-Aufnahmen durchzuführen. Nach Beendigung einer TV-Aufnahme wechselt das Gerät nach Verstreichen der voreingestellten Werte zurück in den Standby und anschließend in den Deep Standby. Bitte beachten Sie das Kapitel „1.5. Energieoptionen der ReelBox im MultiRoom-Betrieb“, falls Sie ein Reel MultiRoom-System betreiben.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie die vorgenommenen Einstellungen.

Automatisches Stromsparen konfigurieren

SSEnergie4.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „2. Grundeinstellungen“ und anschließend „7. Energieoptionen“.
  • Stellen Sie bei „Standby nach (min):“ die Anzahl an Minuten ein, nach deren Verstreichen die ReelBox in den Standby-Modus wechseln soll, wenn innerhalb dieser Zeitspanne keine Benutzeraktivität (Kommando der Fernbedienung) erfolgt.
  • Stellen Sie bei „Ausschalten nach (min):“ die Anzahl an Minuten ein, nach deren Verstreichen im Standby-Modus die ReelBox abschalten soll (Deep Standby).
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Die ReelBox wird in den gewünschten Standby-Modus wechseln, wenn innerhalb der bei „Standby nach (min):“eingestellten Frist kein Kommando durch die Fernbedienung empfangen wird! Am Bildschirm der ReelBox wird in diesem Fall eine entsprechende Meldung ausgegeben, Sie können den Wechsel in den Standby mit der Taste Exit abbrechen, solange die Meldung angezeigt wird.

Automatisches Stromsparen deaktivieren

SSEnergie5.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „2. Grundeinstellungen“ und anschließend „7. Energieoptionen“.
  • Stellen Sie bei „Automatisches Stromsparen:“ den Wert „inaktiv“ ein, um das automatische Herunterfahren in den Standby-Modus zu verhindern.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.|-

Werkseinstellungen wiederherstellen

Über diesen Menüpunkt können Sie die Werkseinstellungen für die Betriebssystemsoftware der ReelBox wiederherstellen. Dies kann hilfreich sein, wenn z. B. durch die Installation von Drittanbieter-Software Fehlfunktionen auftreten.

Infozeichen3.png Durch Auswahl dieser Funktion gehen alle bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Benutzereinstellungen vollständig verloren! Bitte fertigen Sie daher bei Bedarf eine Sicherungskopie Ihrer Daten und Einstellungen an. Reel Multimedia übernimmt keine Haftung für den Verlust von Benutzerdaten!
SSWerkseinstellungen.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt´„2. Grundeinstellungen“ und anschließend „8. Werkseinstellungen“.
  • Mit der Taste TasteA2.png „Zurücksetzen“ wird die ReelBox auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, alle Benutzereinstellungen gehen unwiderruflich verloren.
Infozeichen3.png Nach Abschluss des Wiederherstellungsvorgangs startet die ReelBox automatisch neu und der Installationsassistent wird aufgerufen.

Netzwerkeinstellungen

Der Menüpunkt „Netzwerkeinstellungen“ enthält die folgenden Untermenüs und Einstellungsmöglichkeiten:

SSNetzwerkeinstellungen.jpg
  • Ethernet:
    Einrichtung der LAN-Anschlüsse, Konfiguration von DHCP- und IP-Einstellungen
  • Wireless LAN:
    Konfiguration der drahtlosen Netzwerkverbindung (nur verfügbar mit optionaler WLAN-Karte bzw. Fritz! WLAN Stick)
  • Globale Einstellungen:
    Konfiguration von Hostname, Domain, DNS, Gateway, Proxy, Wake-on-LAN und Dynamischen DNS-Diensten
  • Netzwerkverbindungen:
    Suchen und Verwalten von Netzwerkfreigaben
  • UMTS-Verbindungen:
    Einrichten einer UMTS-Einwahlverbindung.

Ethernet

In diesem Untermenü können Sie die Netzwerkeinstellungen der ReelBox für den Betrieb in einem kabelgebundenen Netzwerk (Ethernet-LAN) weitreichend konfigurieren und an Ihre Netzwerkumgebung anpassen.

Netzwerkschnittstelle(n) ein- und ausschalten

SSEthernet.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „3. Netzwerkeinstellungen“ und anschließend „1. Ethernet“.
  • Stellen Sie bei „Ethernet 1 aktivieren:“ und/oder „Ethernet 2: aktivieren“ ein, ob die jeweilige Netzwerkschnittstelle ein- oder ausgeschaltet ist.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Nur die ReelBox Avantgarde Series I verfügt über zwei Netzwerkschnittstellen. Bei Benutzung einer ReelBox Avantgarde Series II können daher nur Einstellungen für Ethernet 1 vorgenommen werden. Informationen zu Lage und Nummerierung der Netzwerkbuchsen finden Sie in „2.4. Geräterückseite“.


DHCP ein- und ausschalten

  • Öffnen Sie im Setup-Menü „3. Netzwerkeinstellungen“ und anschließend „1. Ethernet“.
  • Stellen Sie bei „DHCP benutzen:“ ein, ob DHCP für die jeweilige Netzwerkschnittstelle aktiviert ist.
Infozeichen3.png Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) wird benutzt, um Netzwerkgeräten automatisch die für das Netzwerk benötigten Einstellungen zuzuteilen. Bei aktiviertem DHCP vergibt ein Gerät im Netzwerk, meist ist dies der Router, IP-Adressen für alle anderen Geräte und stellt den Internetzugang für diese bereit. DHCP ist in den meisten Routern ab Werk aktiviert. Falls Sie DHCP abschalten, müssen Sie die ReelBox manuell für Ihr Netzwerk konfigurieren, wie nachfolgend in Schritt 3 beschrieben.


Manuelle Netzwerkeinbindung bei abgeschaltetem DHCP

SSEthernet2.jpg
  • Vergeben Sie bei „IP-Adresse:“ eine gültige IP-Adresse aus dem Adressraum Ihres Netzwerks.
  • Vergeben Sie bei „Netzwerkmaske:“ den Wert für die in Ihrem Netzwerk verwendete Netzwerkmaske.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Damit die ReelBox bei abgeschaltetem DHCP einen eventuell vorhandenen Internet-Zugang nutzen kann, müssen die Werte für DNS- und DHCP-Server manuell angegeben werden. Informationen zur Eingabe diese Daten finden Sie in „3.3. Globale Einstellungen“.


NetCeiver-Brücke ein- und ausschalten
Die unter diesem Punkt verfügbaren Einstellungen betreffen den MultiRoom-Betrieb. Informationen zur Konfiguration der NetCeiver-Brücke finden Sie „1.5.4. Konfigurieren des MultiRoom-Betriebs“.

Wireless LAN

Die ReelBox kann mittels eines USB-WLAN-Adapters in Drahtlosnetzwerke (WLAN) eingebunden werden. Bitte beachten Sie, dass WLAN-Verbindungen generell eine wesentlich niedrigere Geschwindigkeit bieten als kabelgebundenes Ethernet. Unter ungünstigen Bedingungen kann daher die Bandbreite im WLAN für eine stabile Übertragung von Videosignalen zu niedrig ausfallen. Eine Anbindung der ReelBox an ein Netzwerk per WLAN kann z. B. gut für den Internet-Zugriff, die Bearbeitung von Kanallisten oder das Programmieren von TV-Aufnahmen per Netzwerk genutzt werden. Für die Übertragung von Audio-/Videosignalen (Streaming) muss die ReelBox per Netzwerkkabel mit Ihrem Netzwerk verbunden werden.
Das Streaming von Videodaten per WLAN wird von Reel Multimedia ausdrücklich nicht unterstützt!

Infozeichen3.png Die ReelBox unterstützt WPA- oder WPA2-gesicherte WLAN-Verbindungen mit einer Bruttodatenrate von 54MBit/s. WLAN sollte nur mit WPA- oder WPA2-Verschlüsselung verwendet werden! Wir empfehlen für die Einbindung der ReelBox in Drahtlosnetzwerke dringend die Nutzung des Fritz!WLAN USB Stick (Artikel-Nr. 2000 2334)! Dieser ist z. B. über den Reel Multimedia Online Shop erhältlich. Für die Nutzung anderer WLAN-Adapter kann keine Unterstützung gewährleistet werden.


Anschluss und Konfiguration eines Fritz!WLAN-Adapters

  • Schließen Sie den Fritz!WLAN USB Stick an eine USB-Buchse der ReelBox an (s. Kapitel „Gerätefront“ und „Geräterückseite“).
  • Öffnen Sie mit der Taste SETUP-Taste2b.png das Einstellungsmenü der ReelBox.
  • Öffnen Sie das Menü „3. Netzwerkeinstellungen“ und anschließend „2. Wireless LAN“.
  • Ändern Sie den Wert für „WLAN aktivieren:“ auf „ja“.

Die ReelBox sucht nach einem angeschlossenen WLAN-Adapter und bietet diesen anschließend mit der Bezeichnung „wlan0“ zur Auswahl an.

  • Drücken Sie Ok2.png, um den WLAN-Adapter auszuwählen und die Suche nach Drahtlosnetzwerken zu beginnen.


Die ReelBox listet nach kurzer Suche alle gefundenen Drahtlosnetzwerke auf, ein Schlüssel-Symbol neben der Bezeichnung des Netzwerks (SSID) kennzeichnet verschlüsselte Netzwerke.
Wählen Sie Ihr Drahtlosnetzwerk aus der Liste aus und bestätigen Sie mit Ok2.png. Sollte Ihr Drahtlosnetzwerk nicht angezeigt werden, können Sie die Suche mit der Taste TasteC.png „WLAN suchen“ wiederholen.
Die ReelBox erkennt automatisch die verwendete Verschlüsselungsart (z. B. WPA oder WPA2), Sie müssen nur das für Ihr Drahtlosnetzwerk verwendete Kennwort eintragen.

SSWLAN.jpg
  • Verwenden Sie die Fernbedienung, um das Kennwort für Ihr Drahtlosnetzwerk einzugeben. Mit der Taste Ok3.png bestätigen Sie das Kennwort.
  • Durch erneutes Drücken der Taste Ok3.png übernehmen Sie die Einstellungen und schließen die WLAN-Einrichtung ab.
Infozeichen3.png Bitte beachten Sie, dass nur Buchstaben (Klein- und Großschreibung), Ziffern sowie ein Ausrufezeichen für das Kennwort akzeptiert werden. Sonderzeichen können nicht benutzt werden! Der Schlüssel muss aus mindestens acht Zeichen bestehen.

Globale Einstellungen

In diesem Untermenü können Sie einen Netzwerknamen für die ReelBox vergeben, eine Netzwerkdomäne, Arbeitsgruppe, Gateway und Name(DNS)-Server festlegen sowie eine Proxy-Verbindung konfigurieren. Außerdem können die Einstellungen für Wake-on-LAN (WoL), Windows-Freigaben und den UPnP-Dienst konfiguriert werden.
Weiterhin stehen weitere Einstellungsfenster für die Konfiguration von DDNS-Diensten und für die manuelle Einbindung von Netzwerkfreigaben zur Verfügung.

SSGlobaleEinstellungen.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „3. Netzwerkeinstellungen“ und anschließend das Untermenü „3. Globale Optionen“.


Rechnername, Domäne, Gateway, DNS-Server einstellen

  • Vergeben Sie bei „Rechnername:“ einen Namen, den die ReelBox im Netzwerk verwenden soll.
  • Falls Sie ein Netzwerk mit eigener Domäne verwenden, geben Sie bei „Domäne:“ die Bezeichnung der Domäne an.
Infozeichen3.png Heimnetzwerke verfügen nur in den seltensten Fällen über einen eigenen Domänencontroller.
  • Tragen Sie bei „Gateway:“ die IP-Adresse des Gateways Ihres Netzwerks ein.
  • Tragen Sie bei „Namensserver:“ die IP-Adresse des Namensservers (DNS-Server) Ihres Netzwerks ein.
Infozeichen3.png Bei aktivem DHCP müssen für „Gateway:“ und „Namensserver:“ keine IP-Adressen vergeben werden, beide Felder zeigen die über DHCP automatisch ermittelten IP-Adressen an. Falls Sie kein DHCP verwenden, müssen die IP-Adressen für Gateway und DNS-Server manuell vergeben. In den meisten Fällen entsprechen diese IP-Adressen der IP-Adresse des Internet-Routers.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Proxy-Verbindung konfigurieren

  • Ändern Sie den Wert für „Proxy nutzen:“ auf „ja“, falls Ihr Gateway- und DNS-Server über eine Proxy-Verbindung angesprochen werden.
  • Nach Aktivierung der Proxy-Nutzung erscheinen Eingabefelder für 2. „Proxy IP:“ und „Proxy Port:“. Tragen Sie hier die Werte Ihres Proxy-Servers ein.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Aufwachen per Netzwerbefehl (Wake-on-LAN - WoL) konfigurieren

  • Ändern Sie den Wert für „Proxy nutzen:“ auf „ja“, falls Ihr Gateway- und DNS-Server über eine Proxy-Verbindung angesprochen werden.
  • Stellen Sie bei „Wake-on-LAN zulassen:“ ein, ob andere Geräte im Netzwerk die ReelBox per Netzwerkbefehl aus dem Standby wecken können.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Bei aktivem „Wake-on-LAN“ können Sie die ReelBox z. B. von Ihrem PC aus starten, wenn diese sich im Standby befindet. Es wird empfohlen diese Option aktiviert zu lassen. Sollten Sie Probleme mit dem Energiesparmodus einer dauerhaft angebundenen USB-Festplatte feststellen, deaktivieren Sie WoL testhalber.


Windows-Freigabe konfigurieren

  • Stellen Sie bei „Windowsfreigabe:“ ein, ob Windows-Computer im Netzwerk auf die Benutzerordner auf der Festplatte der ReelBox zugreifen können.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Bei eingeschalteter „Windows-Freigabe“ können Sie von einem Windows-PC im Netzwerk auf die Medienordner der ReelBox sowie auf Ordner mit Konfigurationsdaten zugreifen (z. B. über die Netzwerkumgebung des Windows-Explorer).


Windows-Arbeitsgruppe beitreten
Tragen Sie bei „Arbeitsgruppe:“ den Namen Ihrer Windows-Arbeitsgruppe ein, um die ReelBox in diese zu integrieren.

  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Ist bei „Arbeitsgruppe“ der Name der Windows-Arbeitsgruppe Ihres Netzwerks eingetragen, wird die Reel-Box z. B. in der Netzwerkumgebung des Windows-Explorers innerhalb der Arbeitsgruppe mit dem Namen angezeigt, der bei „Rechnername“ eingetragen ist. Falls Sie den Standard-Namen der Arbeistgruppe auf Ihren Windows-PC nicht verändert haben, lautet dieser normalerweise „WORKGROUP“.


UPnP (Universal Plug and Play)-Dienst ein- oder ausschalten
Wählen Sie bei „UPnP-Dienst einschalten:“, ob die ReelBox die Mediendaten auf dem Medienlaufwerk für andere UPnP-fähige Geräte bereitstellt.

  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Der UPnP-Dienst der ReelBox stellt lediglich Mediendateien für den Zugriff per Netzwerk bereit. Media-Streaming per UPnP wird nicht unterstützt.


DNS-Dienste konfigurieren

SSDYNDNS.jpg
  • Mit der Taste Taste1b.png öffnen Sie das Einstellungsfenster „DNS-Dienste“ (bei geöffnetem Untermenü „Globale Optionen“).
  • Wählen Sie den gewünschten Dynamic DNS-Provider aus („1. Gnu-DIP“ oder „2. DynDNS“).
  • Tragen Sie die Daten für Ihren DDNS-Zugang ein.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Netzwerkverbindungen manuell einrichten

Infozeichen3.png In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, Netzwerkfreigaben manuell anzubinden. Die ReelBox bietet eine automatische Suche nach Netzwerkfreigaben, Informationen dazu erhalten Sie in „Netzwerkverbindungen“.
SSNetzwerkmanuell1.jpg
  • Mit der Taste Taste1b.png öffnen Sie das Einstellungsfenster „Netzwerkverbindungen manuell einrichten“ (bei bereits geöffnetem Untermenü „Globale Optionen“).
  • Wählen Sie die Art der Netzwerkfreigabe aus („1. Windows-Netz-werkfreigabe“ oder „2. NFS-Anbindung“), mit der Sie die ReelBox verbinden möchten.
  • Tragen Sie die notwendigen Daten für die Netzwerkverbindung ein.


Windows-Netzwerkfreigabe:

SSNetzwerkmanuell2.jpg
  • Windows-Anbindung“: Aktiviert die Anbindung eines von einem Windows-PC per Server Message Blocks (SMB) freigegebenen Ordners oder Laufwerks.
  • „Windows Rechner“: IP-Adresse des freigebenden Windows-Rechners
  • „Freigabename“: Name des freigegebenen Ordners oder Laufwerks. Sie finden den Namen der Freigabe auf dem PC mit dem Windows Explorer heraus. Rechtsklicken Sie auf den freigegebenen Ordner und wählen Sie „Eigenschaften“ aus dem Kontextmenü. Wechseln Sie zur Registerkarte „Freigabe“, dort finden Sie den Freigabenamen für den Ordner im Netzwerk.
  • „Benutzername“: Benutzername für den Zugriff auf die Windows-Freigabe. Bitte beachten Sie, dass auf dem Windows-PC ein Benutzerkonto mit diesem Namen existieren muss!
  • „Passwort“: Passwort des Benutzerkontos für den Zugriff auf die Windows-Freigabe. Sie können ein Passwort für das Benutzerkonto in der Benutzerkontensteuerung des Windows-PC anlegen.
  • „Ordner DVD-Archiv“: Name des Ordners innerhalb der Netzwerkfreigabe, der archivierte Video-DVD enthält.


NFS-Anbindung:

SSNetzwerkmanuell3.jpg
  • „NFS-Anbindung“: Aktiviert die Anbindung eines von einem NAS oder Server per Network File System (NFS) freigegebenen Ordners oder Laufwerks.
  • „Rechnername / IP“: IP-Adresse des freigebenden NAS oder Servers
  • „Freigabename“: Name des freigegebenen Ordners oder Laufwerks. Bitte beachten Sie die Dokumentation zu NAS oder Server, dort erhalten Sie wichtige Informationen zur Konfiguration von Netzwerkfreigaben und den Freigabenamen.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.

Netzwerkverbindungen

Über dieses Untermenü können Sie die automatische Suche nach freigegebenen Ordnern oder Laufwerken im Netzwerk starten. Die ReelBox durchsucht das gesamte Netzwerk und listet anschließend alle Geräte mit Netzwerkfreigaben auf. Nach Auswahl der gewünschten Freigabe können Sie außerdem festlegen, dass die Freigabe als Medienlaufwerk der ReelBox verwendet wird. Dies ist z. B. nützlich, wenn Sie ein NAS-Gerät oder einen Datei-Server betreiben, der für die zentrale Speicherung von Mediendateien im Netzwerk genutzt wird. Die TV-Aufnahmen der ReelBox können ebenfalls auf der Netzwerkfreigabe durchgeführt werden.

Anbindung eines Netzwerklaufwerks

SSNetzwerk1.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „3. Netzwerkeinstellungen“ und anschließend das Untermenü 4. Netzwerkverbindungen“.
  • Mit der Taste TasteA2.png „Suche“ oder der Taste OK starten Sie die Suchen nach Freigaben im Netzwerk.
Infozeichen3.png Bitte warten Sie ab, bis die Netzwerksuche beendet ist. Die ReelBox listet anschließend alle gefundenen Netzwerkgeräte anhand ihrer IP-Adresse auf.
SSNetzwerk2.jpg
  • Markieren Sie die IP-Adresse des Gerätes mit der gewünschten Netzwerkfreigabe und drücken Sie die Taste Ok3.png.
  • Markieren Sie die gewünschte Netzwerkfreigabe und drücken Sie die Taste Ok3.png.
Infozeichen3.png Falls die Netzwerkfreigabe von einem Windows-PC per SMB-Protokoll bereitgestellt wird, muss auf diesem PC ein Benutzerkonto für den Netzwerkzugriff vorhanden sein, das über Lese- und Schreibrechte für die Freigabe verfügt. Bevor Sie die Netzwerkfreigaben des PC sehen können, müssen Sie Benutzernamen und Passwort dieses Benutzerkontos im Einstellungsfenster der ReelBox eingeben. Anschließend werden die Freigaben angezeigt.
SSNetzwerk3.jpg
  • Tragen Sie im Einstellungsfenster für die Netzwerkfreigabe einen Namen für die Netzwerkfreigabe ein (falls gewünscht). Dieser wird anschließend für die Bezeichnung der Freigabe im Bildschirmmenü der ReelBox verwendet.
  • Tragen Sie Benutzernamen und Passwort für den Zugriff auf die Netzwerkfreigabe ein.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
  • Bestätigen Sie die Abfrage „Wollen Sie das Laufwerk als Standard-Aufnahmeverzeichnis der AVG auswählen?“ mit der Taste Ok3.png, um die Netzwerkfreigabe als TV-Aufnahmeordner für die ReelBox zu verwenden oder drücken Sie die Taste Exit , um dies abzulehnen.
Infozeichen3.png Benutzername und Passwort für Netzwerkfreigaben können in der Regel über die Konfigurationsoberfläche Ihres NAS oder Dateiservers vergeben werden. Netzwerkfreigaben sollten grundsätzlich mit Benutzername und Paswort gesichert werden. Bitte beachten Sie dazu die Dokumentation des Gerätes.
Infozeichen3.png Nach dem Einbinden einer Netzwerkfreigabe kann auf deren Inhalt über die Medienordner oder über den Dateimanager der ReelBox zugegriffen werden. Wenn Sie z. B. im Hauptmenü den Menüpunkt „Musik & Bilder“ und anschließend das „Bildarchiv“ öffnen, wird die Netzwerkfreigabe dort als Ordner angezeigt.


Entfernen / Deaktivieren einer Netzwerkverbindung

SSNetzwerk4.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „4. Viderekorder“ und anschließend „4. Netzwerkverbindungen“.
  • Markieren Sie die zu löschende bzw. zu deaktivierend Netzwerkverbindung.
  • Mit der Taste TasteA2.png „Löschen“, wird die markierte Netzwerkverbindung gelöscht.
  • Mit der Taste TasteDb.png „Deaktivieren“ wird die Netzwerkverbindung getrennt.
Infozeichen3.png Das Löschen der Netzwerkverbindung hat keine Auswirkung auf die Dateien, die sich auf der verbundenen Freigabe befinden. Es werden lediglich die Verbindungsdaten für die Netzwerkverbindung gelöscht.

UMTS-Verbindungen

Die ReelBox kann Mobilfunkverbindungen für die Verbindung mit dem Internet nutzen. Hierfür wird ein UMTS-Adapter benötigt, der per USB an die ReelBox angeschlossen wird. Der UMTS-Adapter muss eine für den Internet-Zugang freigeschaltete SIM-Karte beinhalten.

Infozeichen3.png Wir empfehlen die Nutzung eines UMTS-Adapters auf Basis des Huawei e169 oder Huawei e1750!
SSUMTS.jpg
  • Schließen Sie den UMTS-Adapter an einen USB-Anschluss der ReelBox an (s. „2.3. Gerätefront“ und „2.4. Geräterückseite“). Der UMTS-Stick wird automatisch erkannt und eingebunden.
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „3. Netzwerkeinstellungen“ und anschließend das Untermenü "5. UMTS-Verbindungen“.
  • Wählen Sie bei „UMTS aktivieren:“ den Wert „Ein“, um die UMTS-Verbindung einzuschalten.
  • Wählen Sie bei „Provider:“ Ihren Mobilfunknetzanbieter aus.
  • Wählen Sie bei „UMTS-PIN“ aus, ob für Ihre UMTS-Verbindung eine Zugangs-Pin benötigt wird.
  • Falls eine PIN benötigt wird, tragen Sie diese bei „PIN Nr.:“ ein.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Bitte beachten Sie die bei der Internet-Nutzung per UMTS anfallenden Kosten. Falls Sie z. B. ein Online-Update der ReelBox per UMTS durchführen, können große Datenmengen anfallen.

Videorekorder

Das Untermenü „Videorekorder“ enthält die folgenden Einstellungsmöglichkeiten:

SSVideorecorder.jpg
  • Permanent Timeshift: Ein- und Ausschalten sowie Konfiguration der Funktion Timeshift (Pausieren des Live TV, zeitversetztes Fernsehen)
  • Aufnahmeeinstellungen: Konfiguration von: Vor- und Nachlaufzeit für TV-Aufnahmen, automatischer Werbeerkennung (NoAd), VPS und bevorzugter Tonspur
  • Wiedergabeeinstellungen: Konfiguration von: Multispeed-Modus (Verhalten des schnellen Vor- und Rücklaufs), Wiedergabestatus und Verhalten bei Schnittmarken
  • Festplatte / Medienlaufwerk: Auswahl eines Medienlaufwerks für Mediendateien und / oder TV-Aufnahmen
  • Datenträger vorbereiten: Vorbereitung eines externen, leeren und unformatierten Datenträgers für die Nutzung als Medienlaufwerk

Permanent Timeshift

Über dieses Untermenü können Sie einstellen, ob die ReelBox den laufenden TV-Sender permanent aufnimmt. Dies dient z. B. dazu, in der laufenden TV-Sendung zurückzuspulen, um eine verpasste Szene erneut anzusehen. Sie können festlegen, wie viele Minuten im Timeshift-Puffer bereitgehalten werden.

SSPermanentesTimeshift.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „4. Videorekorder“ und anschließend das Untermenü „1. Permanent Timeshift“.
  • Wählen Sie bei „Permanentes Timeshift:“, ob die Timeshift-Funktion genutzt wird.
  • Wählen Sie bei „Timeshift-Puffer (min):“, wie viele Minuten im Timeshift-Puffer aufgezeichnet und bereitgehalten werden sollen.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.
Infozeichen3.png Der auf der Festplatte für den Timeshift-Puffer verwendete Speicherplatz wird automatisch freigegeben, wenn der Sender gewechselt wird. Es wird ein neuer Timeshift-Puffer für den gerade eingeschalteten Sender angelegt. Informationen zur Nutzung des Timeshift-Puffers erhalten Sie in „Pause TV / Timeshift - zeitversetztes Fernsehen“.

Aufnahmeeinstellungen

Über dieses Untermenü können Sie die Vor- und Nachlaufzeit für TV-Aufnahmen und Prioritäten für die Durchführung von TV-Aufnahmen festlegen. Stellen Sie ein, ob TV-Aufnahmen nach Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden. Wählen Sie aus, ob ein evtl. vorhandenes VPS-Signal zur Aufnahmesteuerung genutzt wird und ob Werbung in TV-Aufnahmen automatisch markiert wird.

SSAufnahme.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „4. Videorekorder“ und anschließend das Untermenü „2. Aufnahmeeinstellungen“.
  • Stellen Sie bei „Vorlaufzeit (min):“ ein, wie viele Minuten vor der Startzeit eines Aufnahme-Timers mit der Aufnahme begonnen wird.
  • Stellen Sie bei „Nachlaufzeit (min):“ ein, wie viele Minuten nach Erreichen der Endzeit eines Aufnahme-Timers weiter aufgezeichnet wird.
Infozeichen3.png Vor- und Nachlauf dienen dazu, Ungenauigkeiten und Änderungen im Programmablauf abzufangen. Falls Sie Probleme mit unvollständigen TV-Aufnahmen haben, sollten Sie Vor- bzw. Nachlaufzeit entsprechend erhöhen.
  • Stellen Sie bei „Standard Priorität:“ ein, mit welcher Priorität Timer-Aufnahmen angelegt werden.
Infozeichen3.png Falls es zu Aufnahmekonflikten kommt, weil mehr TV-Aufnahmen zur gleichen Zeit geplant sind, als Tuner zur Verfügung stehen, werden die Aufnahmen mit der höheren Priorität ausgeführt.

Stellen Sie bei „Standard Lebensdauer:“ ein, ob TV-Aufnahmen nach Ablauf einer bestimmten Frist in Tagen automatisch gelöscht werden, falls Speicherplatz für neue TV-Aufnahmen benötigt wird.

Infozeichen3.png Optionen für die Lebensdauer von TV-Aufnahmen:
unbegrenzt:
Die TV-Aufnahme verbleibt auf der Festplatte, bis sie vom Nutzer manuell gelöscht wird.
Wert in Tagen:
Die TV-Aufnahme wird nach Verstreichen der eingestellten Frist (in Tagen) gelöscht, falls Speicherplatz für neue TV-Aufnahmen benötigt wird.

Stellen Sie bei „VPS benutzen:“ ein, ob ein evtl. gesendetes VPS-Signal für die Aufnahmesteuerung genutzt wird.

Infozeichen3.png Das VPS (Video Programming System) - Signal wird nur von wenigen Sendern ausgestrahlt (z. B. Öffentlich-Rechtliche Sender). Kommt es zu Änderungen im Programmablauf werden diese über das VPS-Signal an die ReelBox weitergegeben und der Aufnahme-Timer wird entsprechend angepasst.
  • Stellen Sie bei „Direktaufzeichnung markieren:“ ein, ob eine TV-Aufnahme, die mit der Taste TasteAus.png der Fernbedienung ausgelöst wurde, im TV-Aufnahmeverzeichnis entsprechend gekennzeichnet wird.
  • Stellen Sie bei „Dauer der Direktaufzeichnung:“ ein, wie viele Minuten aufgezeichnet wird, nachdem die Taste TasteAus.png der Fernbedienung gedrückt wurde.
  • Stellen Sie bei „Lebensdauer der Direktaufzeichnung:“ ein, ob Direktaufnahmen nach Ablauf einer bestimmten Frist in Tagen automatisch gelöscht werden, um Speicherplatz freizugeben (verfügbare Optionen s. Infokasten oben).
  • Stellen Sie bei „Priorität der Direktaufzeichnung:“ ein, mit welcher Priorität Direktaufnahmen durchgeführt werden.
  • Stellen Sie bei „Autom. Werbemarkierung:“ ein, ob die ReelBox Werbung innerhalb der TV-Aufnahmen automatisch markiert.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.

Wiedergabeeinstellungen

Über dieses Untermenü können Sie die Wiedergabefunktion für TV-Aufnahmen oder Videos konfigurieren.

SSWiedergabe.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „4. Videorekorder“ und anschließend das Untermenü „2. Wiedergabeeinstellungen“.
  • Stellen Sie bei „MultiSpeed Modus:“ ein, ob für den schnellen Vorund Rücklauf mehrere Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen.
Infozeichen3.png Informationen zum Multispeed-Modus finden Sie in „Wiedergabesteuerung für TV-Aufnahmen“.
  • Stellen Sie bei „Wiedergabestatus anzeigen:“ ein, ob bei der Nutzung der Trickmodi (Pause, schneller Vor- und Rücklauf etc.) während der Wiedergabe einer TV-Aufnahme oder eines Videos ein Symbol eingeblendet wird, das den aktiven Trickmodus kennzeichnet.
  • Stellen Sie bei „Sprungweite für grün/gelb (min):“ ein, um wie viele Minuten bei Betätigen der Tasten TasteB.png bzw. TasteC.png zurück- bzw. vorgesprungen wird.
  • Stellen Sie bei „Sprung bei Schnittmarke:“ ein, ob bei Erreichen einer Schnittmarke in einer TV-Aufnahme ein Sprung zur nächsten Schnittmarke ausgeführt und so der Inhalt zwischen den Schnittmarken übersprungen wird.
  • Stellen Sie bei „Wiedergabe nach Sprung fortsetzen:“ ein, ob die Wiedergabe nach einem durch eine Schnittmarke ausgelösten Sprung fortgesetzt wird.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.

Festplatte / Medienlaufwerk

Über dieses Untermenü können Sie externe Festplattenlaufwerke sowie Netzwerkfreigaben oder -laufwerke als Medienlaufwerk der ReelBox festlegen. Dies kann z. B. nützlich sein, wenn Sie ein NAS oder einen Dateiserver im Netzwerk betreiben, der für die zentrale Speicherung und Bereithaltung von Mediendateien genutzt wird.
Die ReelBox kann nach Anbindung des Medienlaufwerks auf solche Mediendateien zugreifen, TV-Aufnahmen können von der ReelBox aus auf dem Medienlaufwerk durchgeführt werden.

Infozeichen3.png Informationen zur Vorbereitung und Einbindung von externen Laufwerken finden Sie in „Datenträger vorbereiten“. Informationen zur Anbindung von Netzwerkfreigaben finden Sie in „Anbindung eines Netzwerklaufwerks“.


Medienlaufwerk auswählen

SSMedienlaufwerk.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „4. Videorekorder“ und anschließend das Untermenü „4. Festplatte / Medienlaufwerk“. Sämtliche an die ReelBox angebundenen Laufwerke (lokale Massenspeicher und Netzwerklaufwerke) werden aufgelistet.
  • Markieren Sie das gewünschte Laufwerk. Mit den Tasten PfeiltastenRechtsLinks.png wechseln Sie zwischen den Einstellungen „Alle Medien“ und „TV-Aufnahmen“.
Infozeichen3.png Mit der Einstellung „Alle Medien“ werden TV-Aufnahmen auf dem Medienlaufwerk abgelegt und das Medienlaufwerk steht in den Medienarchiven der ReelBox (Bildarchiv, Musikarchiv und Videoarchiv) zur Verfügung.
In der Einstellung „TV-Aufnahmen“ wird das Medienlaufwerk nur für die Speicherung von TV-Aufnahmen genutzt. Falls Sie eine Netzwerkfreigabe für TV-Aufnahmen nutzen möchten, muss diese im Netzwerk stets verfügbar sein, um Fehler bei der Aufnahme zu vermeiden.
  • Mit der Taste Ok2.png wählen Sie das markierte Laufwerk als Medienlaufwerk aus.


Timeshift für Medienlaufwerke ein- und ausschalten

  • Öffnen Sie im Setup-Menü „4. Viderekorder“ und anschließend „5. Festplatte / Medienlaufwerk“.
  • Markieren Sie das gewünschte Laufwerk
  • Mit der Taste TasteD.png „Timeshift“ schalten Sie die Timeshift-Funktion für das markierte Laufwerk ein bzw. aus.

Datenträger vorbereiten

Über dieses Untermenü können Sie per USB oder eSATA angeschlossene externe Laufwerke für die Verwendung als Medienlaufwerk der ReelBox vorbereiten und einbinden. Es werden Standard-Ordner für die verschiedenen Medienarchive der ReelBox auf dem externen Datenträger angelegt, dabei können Sie entscheiden, ob alle Medienarten oder z. B. nur TV-Aufnahmen auf dem externen Medienlaufwerk abgelegt werden.

SSDatenträgervorbereiten.jpg
  • Schließen Sie einen externen Massenspeicher an einen USB- oder eSATA-Anschluss der ReelBox an (s. „Gerätefront" und "Geräterückseite“).
  • Mit der TasteSETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie das Menü „4. Videorekorder“ und anschließend das Untermenü „5. Datenträger vorbereiten“.
  • Wählen Sie die gewünschte Installationsart für den Datenträger aus oder wählen Sie „Abbrechen“, um den Vorgang abzubrechen.
Infozeichen3.png Verfügbare Installationsarten für ein Medienlaufwerk:
Installation starten:
Der externe Massenspeicher wird formatiert, anschließend werden Standard-Ordner für die Medienarchive angelegt und der Massenspeicher wird als neues Medienlaufwerk eingebunden. HINWEIS: Alle bereits auf dem Massenspeicher vorhandenen Daten werden unwiderruflich gelöscht!
Installation ohne Formatieren:
Es werden Standard-Ordner für die Medienarchive angelegt und der Massenspeicher wird als neues Medienlaufwerk eingebunden. Bereits auf der Festplatte befindliche Daten bleiben erhalten. Bitte beachten Sie, dass der Massenspeicher bei dieser Installationsart bereits formatiert sein muss. Es können nur Linux-Dateisysteme verwendet, das Windows-Dateisystem NTFS wird nicht unterstützt.
  • Mit der Taste TasteA.png „Weiter“ starten Sie den Installationsvorgang.

Hintergrunddienste

Manuelle Aktualisierung der EPG-Daten

Über dieses Untermenü können Sie die im Hintergrund laufenden Prozesse konfigurieren.

SSHintergrunddienste.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „5. Hintergrunddienste“.
  • Stellen Sie bei „Mindestzeit für Kanalhistorie (s):“ ein, wie viele Sekunden ein Sender mindestens eingeschaltet sein muss, damit er in die Kanalhistorie aufgenommen wird.
  • Stellen Sie bei „Autom. Kanalaktualisierung:“ ein, was bei Änderung der Empfangsparameter eines Kanal durch den Anbieter geschieht.
Infozeichen3.png Optionen für die automatische Kanalaktualisierung:
Aktualisieren:
Die geänderten Empfangsparameter des Kanals werden in der Senderliste aktualisiert, der´Kanal bleibt an seinem Platz innerhalb der Senderliste.
Hinzufügen:
Es wird ein neuer Kanal mit den neuen Empfangsparametern angelegt, der bereits bestehende Kanal bleibt unverändert erhalten. Bei Auswahl dieser Option können Sie zusätzlich festlegen, wo der neue Kanal abgelegt wird. Wählen Sie bei „Aktualisierungsmodus:“ die Einstellung „In Bouquets“, damit der neue Kanal innerhalb des zugehörigen Bouquets abgelegt wird oder die Einstellung „Am Ende“, damit der neue Kanal am Ende der Senderliste angefügt wird.
Aus:
Es findet keine automatische Aktualisierung der Kanalliste bei Änderungen statt.
  • Stellen Sie bei „Kanal beim Einschalten:“ ein, welcher Kanal nach dem Einschalten der ReelBox angezeigt

wird.

Infozeichen3.png Optionen für den nach dem Einschalten aktiven Kanal:
wie vorher:
Der zuletzt eingeschaltete Kanal wird nach dem Start der ReelBox aufgerufen.
Sender wählen:
Wählen Sie den Kanal aus, der nach dem Start der ReelBox aufgerufen wird.
  • Stellen Sie bei „Lautstärke beim Einschalten (%):“ ein, welche Lautstärke nach dem Einschalten der ReelBox eingestellt wird (Angabe in Prozent der Maximallautstärke).
  • Stellen Sie bei „autom. EPG-Aktualisierung (h):“ ein, in welchem Zeitintervall die ReelBox im Hintergrund die EPG-Daten aller Kanäle der Senderliste aktualisiert. Geben Sie das gewünschte Intervall in Stunden oder schalten Sie die automatische EPG-Aktualisierung aus.
Infozeichen3.png Um die EPG-Daten automatisch im Hintergrund zu aktualisieren, benötigt die ReelBox einen freien Tuner, da jeder Transponder einmal eingeschaltet werden muss, um die EPG-Daten zu beziehen. Falls Ihre ReelBox nur mit einem Tuner ausgestattet ist, sollten Sie die automatische Aktualisierung abschalten. Die EPG-Daten eines Bouquets werden aktualisiert, sobald Sie einen Sender des Bouquets einschalten. Zusätzlich können Sie eine manuelle Aktualisierung der EPG-Daten für alle Kanäle starten. Das Wert für die Aktualisierung sollte nicht kleiner als vier betragen, um häufige EPG-Scans, die einen Tuner blockieren, zu vermeiden.
  • Stellen Sie bei „Über neue Updates informieren:“ ein, ob die Verfügbarkeit neuer Updates für die Software der ReelBox über das Bildschirmmenü angezeigt werden soll (diese Funktion benötigt eine Internetverbindung).
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Manuelle Aktualisierung der EPG-Daten

  • Öffnen Sie im Setup-Menü 1. „5. Hintergrunddienste“.
  • Mit der Taste TasteA.png „Scanne EPG“ starten Sie die Aktualisierung der EPG-Daten.

Empfangseinstellungen

Das Untermenü „Antenneneinstellungen“ enthält die folgenden Einstellungsmöglichkeiten:

SSEmpfangseinstellungen.jpg
  • Kanalsuche:
    Durchführung eines manuellen oder automatischen Sendersuchlaufs
  • Kanalliste:
    Auswahl einer vorgefertigten Kanalliste
  • Antenneneinstellungen:
    Ein- und Ausschalten der eingebauten Tuner-Karten
  • Common Interface:
    Manuelle Zuweisung von CI-Modulen zu Sendern oder Bouquets
  • Signalinformationen:
    Anzeige von Informationen zum aktuellen Sender, wie z. B. Signalstärke und -qualität, Fehlerrate, Bitrate, verwendetem Tuner etc.

Kanalsuche

Über dieses Menü können Sie einen manuellen oder automatischen Sendersuchlauf durchführen. Legen Sie außerdem fest, wie die gefundenen Sender gespeichert werden sollen.
Automatische Kanalsuche

SSKanalsuche.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend das Untermenü „1. Kanalsuche“.
  • Wählen Sie bei „Suchmodus:“ den Wert „automatisch“ aus.
  • Wählen Sie bei „Gefundene Kanäle:“ aus, wie mit neuen Kanälen verfahren wird.
Infozeichen3.png Optionen für die Speicherung neuer Kanäle:
in Bouquets einfügen:
Neue Kanäle werden innerhalb des zugehörigen Bouquets gespeichert. Dieser Modus eignet sich, wenn Sie die aktive Kanalliste aktualisieren möchten.
am Ende hinzufügen:
Neue Kanäle werden am Ende der Senderliste angefügt. Dieser Modus eignet sich, wenn Sie die aktive Kanalliste aktualisieren, die Platzierung der neuen Sender aber manuell vornehmen möchten (Informationen zum Verschieben von Kanälen erhalten Sie in „Senderliste bearbeiten“.
in neue Liste einfügen:
Neue Kanäle werden in einer neuen Senderliste abgelegt.
  • Wählen Sie bei „Quelle:“ aus, für welche DVB-Empfangsart die Kanalsuche durchgeführt wird.
Infozeichen3.png Eine Auswahl ist nur möglich, wenn Sie verschiedene DVB-Empfangsarten mit der ReelBox nutzen, also z. B. Tuner-Karten für DVB-S und DVB-C eingebaut sind.
  • nur DVB-S(2): Wählen Sie bei „Position:“ die zu durchsuchende Satellitenposition aus.
  • Wählen Sie bei „Symbolraten:“ aus, welche Symbolraten bei der Suche berücksichtigt werden.
Infozeichen3.png Optionen für die Symbolraten:
Intelligent:
Die ReelBox entscheidet anhand der Empfangssituation, welche Symbolraten für die Suche verwendet werden. Dies ist die empfohlene Einstellung.
Versuche alle:
Alle Symbolraten werden für die Kanalsuche verwendet. Verwenden Sie diese Einstellung, falls Sie mit der Einstellung „Intelligent“ keine oder zu wenige Kanäle finden.
Manuell:
Geben Sie die Symbolrate an, die für die Kanalsuche verwendet wird. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn der oder die gesuchten Kanäle eine vom Standard abweichende Symbolrate verwenden. Informationen zu den Symbolraten von Sender erhalten Sie in der Regel auf den Internet-Seiten des Anbieters.
  • Mit der Taste TasteA.png „Start“ lösen Sie die Kanalsuche aus.
  • Mit der Taste TasteExit.png können Sie die Kanalsuche abbrechen.


Manuelle Kanalsuche Verwenden Sie die manuelle Kanalsuche, um einzelne Sender, deren Empfangsparameter bekannt sind, zu finden. Informationen zu den Empfangsparametern von DVB-Sendern erhalten Sie auf den Internet-Seiten des Anbieters.

SSKanalsuchemanuell.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend das Untermenü „1. Kanalsuche“.
  • Wählen Sie bei „Suchmodus:“ den Wert „manuell“ aus.
  • Wählen Sie bei „Gefundene Kanäle:“ aus, wie mit neuen Kanälen verfahren wird.


Optionen für die Speicherung neuer Kanäle:

  • in Bouquets einfügen: Neue Kanäle werden innerhalb des zugehörigen Bouquets gespeichert. Dieser Modus eignet sich, wenn Sie die aktive Kanalliste aktualisieren möchten.
  • am Ende hinzufügen: Neue Kanäle werden am Ende der Senderliste angefügt. Dieser Modus eignet sich, wenn Sie die aktive Kanalliste aktualisieren, die Platzierung der neuen Sender aber manuell vornehmen möchten (Informationen zum Verschieben von Kanälen erhalten Sie in „Senderliste bearbeiten“.
  • in neue Liste einfügen: Neue Kanäle werden in einer neuen Senderliste abgelegt.


  • Wählen Sie bei „Quelle:“ aus, für welche DVB-Empfangsart die Kanalsuche durchgeführt wird.
Infozeichen3.png Eine Auswahl ist nur möglich, wenn Sie verschiedene DVB-Empfangsarten mit der ReelBox nutzen, also z. B. Tuner-Karten für DVB-S und DVB-C eingebaut sind.
  • nur DVB-S(2): Wählen Sie bei „Position:“ die zu durchsuchende Satellitenposition aus.
  • Geben Sie bei „Frequenz:“ die zu durchsuchende Frequenz an (DVB-S(2) in Megahertz, DVB-C in Kilohertz).
  • nur DVB(S(2): Wählen Sie bei „Polarisation:“ aus, ob der gesuchte Sender vertikale („v“) oder horizontale („h“) Polarität verwendet.
  • Wählen Sie bei „Symbolraten:“ aus, welche Symbolraten bei der Suche berücksichtigt werden.
Infozeichen3.png Optionen für die Symbolraten:
Intelligent: Die ReelBox entscheidet anhand der Empfangssituation, welche Symbolraten für die Suche verwendet werden. Dies ist die empfohlene Einstellung.
Versuche alle: Alle Symbolraten werden für die Kanalsuche verwendet. Verwenden Sie diese Einstellung, falls Sie mit der Einstellung „Intelligent“ keine oder zu wenige Kanäle finden.


Manuell: Geben Sie die Symbolrate an, die für die Kanalsuche verwendet wird. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn der oder die gesuchten Kanäle eine vom Standard abweichende Symbolrate verwenden. Informationen zu den Symbolraten von Sender erhalten Sie in der Regel auf den Internet-Seiten des Anbieters.

  • Wählen Sie bei „Modulation:“ aus, welche Modulation der gesuchte Sender verwendet.
Infozeichen3.png Optionen für die Modulation:
Auto:Die ReelBox entscheidet anhand der Empfangssituation, welche Modulation für die Suche verwendet wird. Dies ist die empfohlene Einstellung.
verschiedene QAM-Verfahren: Falls die Modulation bekannt ist, wählen Sie diese aus.
  • Mit der Taste TasteA.png „Start“ lösen Sie die Kanalsuche aus.
  • Mit der Taste TasteExit.png können Sie die Kanalsuche abbrechen.

Kanallisten

Über dieses Menü können Sie eine neue, leere Kanalliste anlegen, zwischen vorhandenen Kanallisten wechseln sowie Kanallisten im- und exportieren. Umfangreiche Kanallisten können z. B. nach dem Export bequem am PC bearbeitet und anschließend mit der ReelBox importiert werden.

Infozeichen3.png Falls Sie ein MultiRoom-System betreiben, kann die auf der ReelBox verwendete Kanalliste auch den NetClients bereitgestellt werden.

Kanalliste auswählen

SSKanallisten.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend das Untermenü „2. Kanallisten“.
  • Öffnen Sie den Ordner, der die gewünschte Kanalliste enthält.
Infozeichen3.png Die ReelBox wird mit vorgefertigten Kanallisten für Satelliten-, Kabel und terrestrischen Empfang ausgeliefert. Die Kanallisten befinden sich in nach der Empfangsart benannten Ordnern:
Cable: Enthält vorgefertigte Kanallisten für den Kabelempfang (DVB-C). Die Kanallisten sind nach den Kabelanbietern benannt (z. B. Kabel Deutschland). Wegen der häufigen Änderungen bei DVB-C raten wir Ihnen dazu, einen automatischen Suchlauf durchzuführen.
Satellite: Enthält vorgefertigte Kanallisten für den Satellitenempfang (DVB-S/S2). Die Kanallisten sind nach Satellitenpositionen benannt. Terrestrial: Enthält vorgefertigte Kanallisten für den terrestrischen Empfang (DVB-T). Die Kanallisten sind nach DVB-T-Sendegebiet benannt.
  • Markieren Sie die gewünschte Kanalliste, mit der Taste Ok2.png wird die markierte Kanalliste ausgewählt und aktiviert.

Neue Kanalliste anlegen

SSKanallisten.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und an-schließend „2. Kanallisten“.
  • Markieren Sie den Eintrag „New“, mit der Taste Ok2.png wird eine neue, leere Kanalliste angelegt und aktiviert.
Infozeichen3.png Führen Sie nach Anlegen der neuen Kanalliste eine Kanalsuche aus, um die Liste mit Sendern zu füllen. Informationen zur Kanalsuche erhalten Sie in „Kanalsuche“.

Kanallisten importieren

SSKanallisten4.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und an-schließend „2. Kanallisten“.
  • Mit der Taste TasteDb.png „Funktionen“ öffnen Sie das Funktionsmenü für Kanallisten.
  • Wählen Sie „1. Aktuelle Kanalliste importieren“, um eine Kanalliste zu importieren, welche die aktive Kanalliste ersetzt.
  • Navigieren Sie zum Speicherplatz der zu importierenden Kanalliste und markieren Sie diese.
  • Mit der Taste Ok3.png wird die markierte Kanalliste importiert und aktiviert.

Kanallisten exportieren

  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und an-schließend „2. Kanallisten“.
  • Mit der Taste TasteD.png „Funktionen“ öffnen Sie das Funktionsmenü für Kanallisten.
  • Wählen Sie „2. Aktuelle Kanalliste exportieren“, um die aktive Kanalliste zu speichern.
  • Navigieren Sie zum Speicherplatz für die zu exportierende Kanalliste.
  • Mit der Taste TasteA.png „Speichern“ wird die aktive Kanalliste ausgewählten Speicherort abgelegt.
Infozeichen3.png Die exportierte Kanalliste kann an einem PC komfortabel bearbeitet und anschließend wieder importiert werden.

Antenneinstellungen

Über dieses Untermenü können Sie die in der ReelBox verbauten Tuner-Karten ein- und ausschalten. Bei Verwendung von DVB-S(2) Tunern können weitere Einstellungen wie z. B. Anzahl der verwendeten LNBs und zu empfangende Satellitenposition(en) vorgenommen werden.

Infozeichen3.png Tuner, die nicht an eine Antennenleitung angeschlossen sind, müssen über dieses Untermenü deaktiviert werden, um Störungen zu vermeiden. Informationen zur Nummerierung der Tuner erhalten Sie in „Geräterückseite“.


Antenneneinstellungen für DVB-S(2)-Tuner
Tuner ein-/ausschalten

  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt„6. Empfangseinstellungen“ und anschließend das Untermenü „3. Antenneneinstellungen“.
  • Markieren Sie den Tuner, den Sie ein- bzw. ausschalten möchten.
  • Wählen Sie „ein“ bzw. „aus“, um den markierten Tuner ein- bzw. auszuschalten.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Tuner konfigurieren

SSAntenneneinstellungen.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend „3. Antenneneinstellungen“.
  • Stellen Sie sicher, dass der zu konfigurierende Tuner aktiv ist.
  • Wählen Sie bei „Antennentyp:“ die Art Ihrer Satellitenantenne aus.
Infozeichen3.png Optionen für den Antennentyp:
Feste Antenne:
Diese Option muss bei Verwendung einer fest installierten, nicht drehbaren Satellitenschüssel verwendet werden.
Rotor:
Verwenden Sie diese Option, falls Sie eine per Motor drehbare Satellitenschüssel betreiben. Ist die Option aktiviert, können Sie über „Längengrad:“ und „Breitengrad:“ die Antenne ausrichten.
  • Wählen Sie bei „Anzahl der LNBs:“ aus, wie viele LNBs mit dem Tuner verbunden sind.
  • Wählen Sie bei „Satellit A:“ die gewünschte Satellitenposition für den LNB aus.
  • Wiederholen Sie Schritt 5 für alle weiteren LNBs (falls vorhanden). 6.
  • Mit der Taste Ok2.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Antenneneinstellungen für DVB-C-Tuner

SSAntenneneinstellungen2.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend das Untermenü „3. Antenneneinstellungen“.
  • Markieren Sie den Tuner, den Sie ein- bzw. ausschalten möchten.
  • Wählen Sie „ein“ bzw. „aus“, um den markierten Tuner ein- bzw. auszuschalten.
  • Mit der Taste Ok3.png übernehmen Sie Ihre Einstellungen.


Expertenansicht öffnen

  • Mit der Taste TasteD.png „Experten“ rufen Sie bei geöffnetem Untermenü „Antenneneinstellungen“ die Expertenansicht auf.
Infozeichen3.png Die Expertenansicht liefert umfangreiche Informationen zum Betriebsstatus des NetCeiver sowie der DVB-Tuner. Diese Informationen können hilfreich sein, wenn Sie sich z. B. wegen eines Empfangsproblems mit unserem Kundendienst in Verbindung setzen möchten.

Common Interface

Über dieses Untermenü können Sie in die CI-Schächte der ReelBox eingesteckte CI-Module für die Entschlüsselung von Pay TV konfigurieren.

Infozeichen3.png Informationen zur Zuweisung von CI-Modulen zu bestimmten Sendern oder Bouquets erhalten Sie in „Sender- und Bouquetliste“.

Multi-Transponder-Entschlüsselung aktivieren

SSCommonInterface.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend das Untermenü „4. Common Interface“.
  • Markieren Sie den CI-Steckplatz, in dem sich das zu konfigurierende CI-Modul befindet.
  • Wählen Sie bei „Multi-Transponder:“ aus, ob die Reel Multitransponder-Technologie genutzt wird.|-
Infozeichen3.png Die Reel Multi-Transponder-Technologie ist ein Alleinstellungsmerkmal von Reel Multimedia-Produkten. Ist diese aktiviert, kann das betreffende CI-Modul alle Sender von zwei Pay TV-Transpondern gleichzeitig entschlüsseln und zur Verfügung stellen. Dadurch ist es z. B. möglich, mit nur einem Pay TV-Abonnement gleichzeitig einen Sender live zu verfolgen und Sendungen auf einem zweiten Transponder aufzuzeichnen! Bitte beachten Sie, dass für das Multitransponder-Decoding ein CI-Modul des Typs Alphacrypt oder Alphacrypt light benötigt wird. Informationen zu den Alphacrypt-Modulen erhalten Sie z. B. auf der Website des Herstellers Mascom.


CI-Menü öffnen

  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend „4. Common Interface“.
  • Markieren Sie den CI-Steckplatz, in dem sich das zu konfigurierende CI-Modul befindet.
  • Mit der Taste Ok2.png öffnen Sie das Menü für das markierte CI-Modul.
  • Konfigurieren Sie das CI-Modul wie gewünscht und folgen Sie den Anweisungen des CI-Bildschirmmenüs um die Änderungen zu übernehmen.
Infozeichen3.png Die zur Verfügung stehenden Einstellungsmöglichkeiten hängen vom verwendeten CI-Modul ab. Informationen zu den Einstellungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Dokumentation des CI-Moduls.


CI-Modul zurücksetzen (reset)
Sie können über dieses Menü CI-Module zurücksetzen, dazu wird ein Neustart des CI-Moduls vorgenommen.

  • Öffnen Sie im Setup-Menü „6. Empfangseinstellungen“ und anschließend „4. Common Interface“.
  • Markieren Sie den Schacht, der das gewünschte CI-Modul enthält.
  • Mit der Taste TasteC.png „Reset“ führen Sie einen Neustart des markierten CI-Moduls durch.

Signalinformationen

Informationen zum Untermenü Signalinformationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Systeminformationen“.

Systemeinstellungen

Über dieses Untermenü können nahezu alle Komponenten (Plugins) des ReelBox-Betriebssystems detailliert konfiguriert werden. Für den Betrieb der ReelBox ist eine Konfiguration der Systemkomponenten normalerweise nicht erforderlich.
Eine Ausnahme stellt optionale Software von Drittanbietern dar. Für einige optionale Software-Komponenten finden Sie nach deren Installation einen Konfigurationseintrag in den Systemeinstellungen, dieser ist fast immer nach der Software-Komponente benannt. Bitte beachten Sie, dass Reel Multimedia keine Dokumentation für optionale Software bereitstellen kann. Informationen zur optionalen Software sowie deren Konfiguration erhalten Sie meist über die Internet-Seiten der jeweiligen Anbieter.

Infozeichen3.png Die Systemeinstellungen sollten nur von erfahrenen Nutzern verändert werden! Durch eine fehlerhafte Konfiguration kann es zu Störungen im Betrieb und / oder unerwartetem Verhalten der ReelBox kommen.

Systeminformationen

Über dieses Untermenü erhalten Sie umfangreiche Informationen zu Konfiguration und Betriebszustand der ReelBox. Die Systeminformationen beinhalten unter anderem Daten zur Empfangssituation sowie zur Internet- und Netzwerkverbindung.

Infozeichen3.png Falls Sie sich wegen eines technischen Problems an unseren Kundendienst wenden möchten, liefern die Daten der Systeminformation oft wichtige Hinweise zur Behebung des Problems.


Sie können jederzeit ein Bildschirmfoto der einzelnen Seiten der Systeminformationen anfertigen und dies dem technischen Kundendienst zur Verfügung stellen. Öffnen Sie dazu das gewünschte Systeminformati- onsfenster, mit der Taste Shift-TasteBildinBild.png (Shift: Taste ca. zwei Sekunden gedrückt halten) wird ein Bildschirmfoto angefertigt und im Bildarchiv der ReelBox im Unterordner „screenshots“ abgelegt.
Sie können Bildschirmfotos mit dem Dateimanager der ReelBox z. B. auf einen USB-Stick kopieren und das Bild anschließend am PC per eMail versenden. Informationen zur Benutzung des Dateimanagers erhalten Sie in „Dateimanager“.

Allgemeine Systeminformationen

SSSysteminformationen.jpg
  • Mit der Taste SETUP-Taste2b.png öffnen Sie das Setup-Menü der ReelBox Avantgarde.
  • Öffnen Sie den Menüpunkt „8. Systeminformationen“.


Nachfolgend eine Erläuterung der allgemeinen Systeminformationen:

  • Gerätetyp:
    Informationen zu Gerätetyp und SerieSoftwareversion: ● Versionsnummer des verwendeten Reel OS
  • Softwaredatum:
    Veröffentlichungsdatum des installierten Reel OS
  • MultiRoom-Modus:
    Zeigt an, ob die ReelBox als Einzelgerät oder MultiRoom-Server betrieben wird.
  • Tuner Slot 1-6:
    Tuner-Modell im jeweiligen Tuner-Steckplatz
  • Arbeitsspeicher:
    Größe des installierten Arbeitsspeichers (RAM) der ReelBox (in Megabyte)
  • Aufnahmekapazität:
    Größe des für TV-Aufnahmen verbleibenden Platzes auf Festplatte / Medienlaufwerk (in Gigabyte)
  • Laufwerk 1-2:
    Modellbezeichnung des jeweiligen Laufwerks (z. B. interne Festplatte, DVD-Brenner)
  • CPU Temperatur:
    Aktuelle Betriebstemperatur des Hauptprozessors (Werte bis ca. 60 Grad Celsius sind betriebssicher)
  • Mainboard Temperatur:
    Aktuelle Betriebstemperatur der Hauptplatine (Werte bis ca. 50 Grad Celsius sind betriebssicher)

Netzwerkinformationen

SSNetzwerk5.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü den Menüpunkt „8. Systeminformationen“.
  • Mit der TasteTasteA2.png „Netzwerk“ öffnen Sie die Netzwerkinformationen.

Nachfolgend eine Erläuterung der Netzwerkinformationen:

  • Windows Arbeitsgruppe: Name der in den Netzwerkeinstellungen eingetragenen Windows-Arbeitsgruppe
  • Rechnername: Name der ReelBox im Netzwerk
  • Netzwerkinterface 1-2: Name der Netzwerkschnittstelle: eth0 = System-Netzwerkschnittstelle für den Net-Ceiver, eth1 = LAN-Anschluss 1, eth2 = LAN-Anschluss 2 (nur ReelBox Avantgarde Series I)
  • IP-Adresse: Aktuell verwendete IP-Adresse der jeweiligen Netzwerkschnittstelle
  • Netzwerkmaske:Aktuell verwendete Netzwerkmaske der jeweiligen Netzwerkschnittstelle
  • Onlineverbindung: Status der Internetverbindung, ist diese aktiv wird hier „vorhanden“ angezeigt.
Infozeichen3.png Mit der Taste TasteD.png „Details“ rufen Sie detailliertere Informationen zur aktuellen Netzwerksituation auf (z. B. MAC-Adressen der Netzwerkschnittstellen).

Signalinformationen

  • Öffnen Sie im Setup-Menü den Menüpunkt „8. Systeminformationen“.
  • Mit der Taste TasteB.png „Signal“ öffnen Sie die Signalinformationen.

SSSignalinformationen1.jpg Nachfolgend eine Erläuterung der Signalinformationen:

  • STR (Strength): Gibt die Signalstärke in Prozent an. Hier sollte mindestens ein Wert von 60% erreicht werden, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
  • SNR (Signal-noise-ratio): Gibt den Signalrauschabstand in Prozent an. Beträgt der Wert für die Signalstärke (STR, oberer Balken) mindestens 60%, ist der Signalrauschabstand normalerweise automatisch in Ordnung.
  • BER (Bit error rate): Gibt an, ob der Datenstrom Fehler enthält. Im Optimalfall sollte dieser Wert „0000“ sein, bis zu dreistellige Werte sind in der Regel tolerierbar, da diese Fehler durch die Fehlerkorrektur ausgeglichen werden. Falls diese Anzeige höhere Werte ausgibt, sollte unbedingt der Empfang verbessert werden, z.B. durch bessere Ausrichtung der Sat-Anlage bzw. DVB-T-Antenne oder durch Überprüfen der Verkabelung bzw. des Kabelan-schlusses.
  • UNC (Uncorrected blocks): Gibt an, ob der Datenstrom unkorrigierbare Fehler enthält. Dieser Wert muß „0000“ betragen. Anderenfalls ist unbedingt der Empfang zu verbessern, z.B. durch bessere Ausrichtung der Sat-Anlage bzw. DVB-T-Antenne oder durch Überprüfen der Verkabelung bzw. des Kabelanschlusses.
  • Video: Gibt an, mit welcher Bitrate der Videodatenstrom empfangen wird (in Megabit/s). Dieser Wert hängt vom jeweiligen Sender ab und kann nicht beeinflusst werden.
  • Audio (AC-3): Gibt an, mit welcher Bitrate der Audiodatenstrom empfangen wird (in Megabit/s). Dieser Wert hängt vom jeweiligen Sender ab und kann nicht beeinflusst werden.
  • LOCK: Schwarzes Symbol: Alle Empfangswerte ok; leuchtet rot: Kein Empfang
  • SIGNAL: Schwarzes Symbol: Es wurde ein Signal oberhalb des Rauschpegels gefunden; leuchtet rot: Signal unterhalb des Rauschpegels
  • CARRIER: Schwarzes Symbol: DVB-Trägersignal gefunden; leuchtet rot: kein DVB-Trägersignal vorhanden
  • VITERBI: Schwarzes Symbol: Fehlerkorrektur ist aktiv und arbeitet erfolgreich; leuchtet rot: Fehlerkorrektur inaktiv
  • SYNC: Schwarzes Symbol: Bytes zur Signalsynchronisierung gefunden; leuchtet rot: keine Bytes zur zur Signalsynchronisierung gefunden
  • Die Symbole LOCK, SIGNAL, CARRIER, VITERBI und SYNC müssen schwarz dargestellt werden, ansonsten besteht ein Empfangsproblem (die Symbole werden dann rot dargestellt).


NetCeiver-Informationen

SSNetCeiverDiagnose.jpg
  • Öffnen Sie im Setup-Menü den Menüpunkt „8. Systeminformationen“.
  • Mit der Taste TasteCb.png „Netceiver“ erhalten Sie erweiterte Informationen zum Status des NetCeiver und der eingebauten Tuner.
Infozeichen3.png Die NetCeiver-Informationen enthalten weiterführende Angaben zum Betriebsstatus der internen Tuner-Platine der ReelBox (NetCeiver) sowie zu den Tuner-Modulen.